PPPoverEthernet IP-Routing Interface für Windows 9x/NT 4.0/2000
(POETRI)
Version 1.5, Mai 2000
Copyright 1999-2000, Herbert Hanewinkel, Neuried
Inhalt:
Übersicht
Registrierung
Urheberecht
Installation
Benutzung
Verfügbarkeit
Garantie
Übersicht
POETRI wurde für den Internetzugang über xDSL mit
PPPoverEthernet (RFC2516) Zugangsprotokoll unter Windows NT/2000 und
Windows 9x entwicklt.
POETRI ist zu dem eine Softwarelösung zur Anbindung
eines kleinen LANs an das Internet über einen PC unter Windows NT
oder Windows 9x bei nur einer offiziellen IP-Adresse über eine
PPPoverEthernet Verbindung. Alle Computer im LAN erhalten durch POETRI
einen vollen Internetzugang. Das IP-Routing zwischen LAN und WAN wird
von der MS-TCP/IP Implementierung durchgeführt. POETRI nutzt die
Eigenschaften dieses TCP/IP-Stacks, ein Austausch gegen eine speziellen
TCP/IP Software eines Drittherstellers ist nicht erforderlich.
Mit seiner IP-Masquerading (NAT+Port-Mapping)
Implementierung übernimmt POETRI die Umsetzung der IP-Adressen.
Die Zahl der unterstützten Benutzer ist nur durch die Bandbreite
der Verbindung limitiert. Für die Computer im LAN gibt es keine
Einschränkungen, es können über POETRI sowohl PCs, Macs
als auch Unix Workstations an das Internet angebunden werden.
Voraussetzung ist nur, dass für das System eine TCP/IP
Implementierung vorhanden ist.
POETRI wird unter Windows wie eine Standard Ethernet
Netzwerkkartentreiber installiert.
POETRI ist unabhängig von der eingesetzten Ethernet-Hardware und
kann auch parallel zum Microsoft DFÜ-Netzwerk installiert und
betrieben werden.
POETRI implementiert IP-Masquerading (Network IP Address Translation
+ Port Mapping ), eine Technik, mit der mehrere Rechner in einem privaten
LAN eine einzige offizielle IP-Adresse gemeinsam nutzen können. Private
LAN IP-Adressen müssen auf offiziell zugewiesene IP-Adressen umgesetzt
werden, um am weltweiten Internet teilnehmen zu können. Diese Abbildung
wird als NAT (Network Address Translation) bezeichnet und ist in RFC 1691
beschrieben. Damit gleichzeitig mehrere Rechner unter einer IP-Adresse
am Internet teilnehmen können ist zusätzlich eine Umsetzung auf
eindeutige Port-Adressen erforderlich.
POETRI kann DNS Anfragen beantworten. Zur lokalen Namensauflösung
ohne Aufbau einer Internet Verbindung zu einem externen Nameserver kann
POETRI DNS Anfragen abfangen und aus einer lokalen Tabelle einheitlich
für alle Rechner im LAN beantworten. Ausserdem können DNS Anfragen
an statisch vorkonfigurierte Nameserver nachträglich an dynamisch
zugewiesene Nameserveradressen umgelenkt werden.
POETRI entält einen Firewall
Zum Schutz vor unerwünschten Zugriffen aus dem Internet auf die lokalen
Rechner entält POETRI einen leicht konfigurierbaren Firewall.
Zur einfachen Konfiguration der Klienten im LAN steht ein kombinierter
DHCP/BOOTP-Server zur Verfügung. Damit können IP-Adresse,
Nameserver-und Gateway-IP-Adresse und weitere Parameter automatisch
zugeteilt werden.
Registrierung
POETRI ist Shareware
Die Ihnen vorliegende POETRI Version ist eine zeitlich begrenzt
funktionsfähige Testversion.
Sie erhalten das Recht die POETRI Software bis zu 30 Tagen zu testen.
Zur unbegrenzten Nutzung von POETRI ist eine Registrierung erforderlich.
Die Lizenzierung ist unabhängig von der Anzahl der Rechner im LAN,
die über POETRI Internetzugang erhalten.
Einzelheiten zur Registrierung finden Sie in den Dateien
poetri-d.txt
(Englische Version: poetri.txt).
Urheberrecht
Die Software und diese Dokumentation sind urheberrechtlich geschützt
Copyright (C) 1999-2000 Herbert Hanewinkel, Neuried
Alle Rechte vorbehalten.
Die unregistrierte Softwareversion von POETRI darf ausschliesslich in der
Originalform (unverändertes zip Archiv) kopiert und weiter
verbreitet werden. Es dürfen keine Dateien des zip-Archives entfernt,
modifiziert oder dem Archiv hinzugefügt werden.
Für die Software darf kein Entgelt erhoben werden, ausser
einer Gebühr für das Distributionsmedium selbst.
Die Software darf weder zurückentwickelt noch verändert werden.
Jegliche Weitergabe als Bestandteil oder zusammen mit anderer zum Verkauf
bestimmter Softwarepakete bedarf der ausdrücklichen schriftlichen
Zustimmung des Autors.
Installation
Installation unter Windows NT/2000 und Windows 9x
Installation und Konfiguration von POETRI
- Entpacken Sie die POETRI Software ein eigenes Verzeichnis,
z.B.: C:\POETRI
- Zur Installation der Software sind unter Windows NT/2000
Administratorrechte erforderlich.
- Windows 2000:
Installieren Sie den PPPoEthernet Adapter wie
einen Netzwerkkartentreiber mit dem Hardware Assistenten.
Der Treiber befindet sich im Hauptverzeichnis. Es wird eine neue
LAN Verbindung im Netzwerk Ordner angelegt.
Installieren Sie unter den Eigenschaften der neuen LAN Verbindung das
Protokoll Packet Service Protocol. Der Treiber befindet
sich im Hauptverzeichnis.
- Windows NT:
Installieren Sie dem Kontrollfeld Netzwerk den
PPPoEthernet Adapter wie einen Netzwerkkartentreiber.
Der Treiber befindet sich im Unterverzeichnis INSMAC.
Starten Sie Systemsteuerung-Netzwerk erneut und installieren Sie den
Dienst NDIS Packet Service. Der Treiber befindet
sich im Unterverzeichnis INSPKT.
- Windows 9x:
Der Treiber befindet sich im Unterverzeichnis WIN95
- Binden Sie nur das TCP/IP Protokoll an den "PPPoEthernet Adapter"
- Konfigurieren Sie die TCP/IP Parameter im einfachsten Fall mit folgenden
Werten:
PPPoEthernet Adapter Interface von POETRI:
IP-Adresse: 192.168.2.1
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Standard-Gateway: 192.168.2.2
Nameserver: 192.168.2.2 (mit autom. Umlenkung in POETRI) oder nach
Vorgabe des Providers
Details zur Konfiguration der TCP/IP Parameter finden Sie im nächsten
Abschnitt.
- Wenn Sie über POETRI weiteren Rechnern im LAN Internetzugang
ermöglichen wollen:
(Windows 2000) Mit der beiligenden Batch-Datei rout2000.bat kann
IP-Routing unter Windows 9x aktiviert und deaktiviert werden.
Aktivieren Sie IP-Routing mit dem Aufruf rout2000 on,
wenn Sie über POETRI Rechnern im LAN Internetzugang ermöglichen
wollen. Die Einstellung kann mit ipconfig /all kontrolliert werden.
(Windows NT) Aktivieren Sie auf jeden Fall unter Routing die
IP-Forwarding
(Windows 9x) Mit der beiligenden Batch-Datei routing.bat kann
IP-Routing unter Windows 9x aktiviert und deaktiviert werden.
Aktivieren Sie IP-Routing mit dem Aufruf routing on,
wenn Sie über POETRI Rechnern im LAN Internetzugang ermöglichen
wollen. Die Einstellung kann mit winipcfg kontrolliert werden.
- Starten Sie Windows neu.
- Kontrollieren Sie nach dem Neustart Ihre Einträge mit dem Programm
ipconfig /all bzw. winipcfg. Unter dem PPPoEthernet
Adapter und Ihrem Ethernet Adapter sollten die eingestellten TCP/IP
Parameter angezeigt werden.
Konfiguration der TCP/IP Parameter für xDSL-Ethernet IP Routing:
IP-Routing verbindet unterschiedliche IP-Netze oder IP-Subnetze. Ein IP-Router
benötigt dazu mindestes zwei Interfaces, ein LAN Interface und ein
WAN-Interface. Für jedes Interface benötigen Sie eine IP-Adresse
aus unterschiedlichen Subnetzen.
-
Wenn Sie ein offiziell zugewiesenes Subnetz für Ihr LAN besitzen,
benötigen Sie weder Port-Mapping noch NAT. POETRI lässt sich
aber auch in diesem Fall kostensenkend durch Shorthold und die lokale
Namensauflösung einsetzen. Die IP-Adressen sind in diesem Fall nach
den Vorgaben des Providers zu konfigurieren.
-
Wenn Sie nur mit einer statischen oder dynamisch zugewiesenen IP-Adresse
arbeiten, muss für die LAN-Anbindung Port-Mapping eingesetzt werden.
Für das LAN werden dann IP-Adressen aus einem privaten Netz verwendet.
(z.B. 10.0.0.0, 192.168.0.0,...). POETRI wurde für diese Situation
entwickelt.
xDSL-LAN IP Routing bei nur einer offiziellen IP-Adresse:
-
Für das xDSL Interface werden für die Windows Konfiguration
zwei IP-Adressen aus dem selben IP-Netz benötigt. Falls die
xDSL-Verbindung mit statischen IP-Adressen arbeitet, können hier
die zugeteilten IP-Adressen eingetragen werden (dies ist aber nicht
zwingend, entscheidend ist bei statischer IP-Adresse der Eintrag der
zugeteilten IP-Adresse im PPPoE-Setup Menü von POETRI unter NAT).
Bei dynamischer Zuweisung der offiziellen IP-Adresse ist es sinnvoll
private IP-Adressen zu verwende, z.B. privates Netz: 192.168.2.
PPPoEthernet Adapter Interface von POETRI:
IP-Adresse: 192.168.2.1
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Standard-Gateway: 192.168.2.2
Nameserver: 192.168.2.2 (mit autom. Umlenkung in POETRI) oder nach
Vorgabe des Providers.
-
Konfiguration der Rechner im LAN:
Wählen Sie jeweils eine IP-Adresse aus einem privaten Netz für
das Ethernet-Interface eines jeden Rechners auf Ihrem LAN. Konfigurieren
Sie auf allen Rechnern im LAN als Standard-Gateway Adresse die IP-Adresse
des Router-PC's: privates Netz: 192.168.1
-
Router-PC mit POETRI, Ethernet (LAN) -Interface:
-
IP-Adresse: 192.168.1.1
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Nameserver: 192.168.2.2 (mit autom. Umlenkung in POETRI) oder nach
Vorgabe des Providers
-
PC 1, Ethernet-Interface:
-
IP-Adresse: 192.168.1.2
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Standard-Gateway: 192.168.1.1
Nameserver: 192.168.2.2 (mit autom. Umlenkung in POETRI) oder nach
Vorgabe des Providers
-
PC 2, Ethernet-Interface:
-
IP-Adresse: 192.168.1.3
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Standard-Gateway: 192.168.1.1
Nameserver: 192.168.2.2 (mit autom. Umlenkung in POETRI) oder nach
Vorgabe des Providers
-
.....
POETRI konfigurieren
-
Starten Sie POETRI.EXE. Dazu muss der PPPoEthernet Adapter und bei Windows NT
zusätzlich der NDIS Packet Service installiert sein.
-
Öffnen Sie das PPPoE Setup Menü von POETRI.
-
Falls Ihr Rechner mit mehreren Ethernet-Schnittstellen ausgestattet ist,
wählen Sie das Ethernet-Interface zu Ihrem xDSL Anschluss.
Bei PPP wird die offizielle IP-Adresse meist dynamisch beim
Verbindungsaufbau zugewiesen. In diesem Fall ist NAT mit dynamischer
IP-Adresse auswählen.
Alle weiteren Eintragungen sind optional.
-
Starten Sie POETRI.EXE neu.
-
Bauen Sie testweise manuell eine Verbindung zum Provider auf, um Ihre
Einträge zu überprüfen..
-
Testen Sie die IP-Konfiguration mit einem ping oder
tracert-Befehl von jedem Rechner im LAN zu einer externen
IP-Adresse.
Benutzung
IP-Masquerading (NAT + Port-Mapping) und lokale Namensauflösung
POETRI arbeitet mit NAT ( = IP-Adressumsetzung, Umsetzung zwischen
lokaler und offizieller IP-Adresse) und Port-Mapping, auch IP-Masquerading
genannt (Abbildung von lokaler IP-Adresse + Port-Nummer auf eine freie
Port Nummer der offiziellen IP-Adresse). Bei nur einer offiziellen IP-Adresse
könnte ohne Port-Mapping immer nur ein lokaler Rechner ins Internet.
- Port-Mapping ermöglicht mehreren Rechnern im LAN den
gleichzeitigen Zugang in das Internet bei nur einer offiziellen IP-Adresse.
POETRI bildet dabei die Port-Nummern der Client-Rechner im LAN auf
den Nummern Bereich 61441-62464 der offiziellen IP-Adresse ab.
Dies Abbildung erfolgt automatisch. Zusätzlich können
weitere statische Abbildungen für spezielle Anwendungen definiert
werden. So werden den Video- und Audioplayern
(e.g. VDOlive, RealAudioPlayer,...) die Daten meist über
UDP-Pakete zusätzlich zur TCP-Kontrollverbindung angeliefert.
POETRI weiss in diesem Fall nicht für welchen Rechner im LAN die
Daten bestimmt sind. Mit den statischen Einträgen können den
Rechnern im LAN feste Portnummernbereiche zugewiesen werden, z.B.
10000-10010,192.168.1.2
würde ankommende TCP/UDP Pakete mit Port-Nummern im Bereich 10000
bis 10010 an den Rechner mit der IP-Adresse 192.168.1.2 weiterleiten. Damit
diese Port-Nummern auch von dem jeweiligen Rechnern verwendet werden, ist
dort ein Wechsel von der automatischen Wahl der Port-Nummer auf eine
statische Port-Nummer innerhalb des zugeteilten Bereichs erforderlich.
Die statische Port-Mapping Tabelle kann im laufenden Betrieb erweitert oder verändert
werden, ein Neustart oder Verbindungsabbau ist nicht erforderlich. Da die
Tabelle für jedes ankommende Paket durchsucht werden muss, sollte
sie unter Ausnutzung zusammenhängender Bereiche möglichst kurz
gehalten werden.
Port-Nummern werden nur von TCP und UDP verwendet. Bei anderen TCP/IP
Protokollen (ausser ICMP) und falls eine Portnummer nicht zugeordnet
werden kann, wird von POETRI eine Adressumsetzung vorgenommen. Dazu
kann eine IP-Adresse im LAN ausgewählt werden, die diese IP-Pakete
erhält.
ICMP Pakete (ping, traceroute) verwenden ebenfalls keine Port-Nummern.
Aufgrund der grossen Bedeutung von ICMP Paketen verwendet POETRI für
ICMP ein unabhängiges Zuordnungsverfahren.
- Namensauflösung
Zur lokalen Namensauflösung ohne Zugriff auf einen externen
Nameserver,
können DNS Anfragen abgefangen und aus einer lokalen Tabelle
einheitlich für alle Rechner im LAN beantwortet werden. Die
Verwaltung von "hosts"-Dateien auf allen Rechnern im LAN ist damit
nicht erforderlich. Ist die lokale Namensauflösung aktiviert,
werden DNS-IPAdress-Anfragen von POETRI abgefangen und nach einem
entsprechenden Eintrag in der lokalen Tabelle gesucht. Wird ein
Eintrag gefunden, wird die Anfrage lokal beantwortet, andernfalls
wird die Anfrage an den Nameserver weitergeleitet.
Menüs
Zur Steuerung und Überwachung der Verbindung stehen folgende
Menüpunkte zur Verfügung:
- Datei
- PPPoE Setup
-
Name: Eine frei wählbare Bezeichnung fü die
Gegenstelle.
Service: PPPoE Service Name. Zur Unterscheidung mehrerer
PPPoE (xDSL) Server im LAN, kann ein Server gezielt mit einem Service
Namen ausgewählt werden. Meist ist die Angabe eines Servicenamen
nicht erforderlich.
Modus: Definiert den Betriebsmodus:
Abgehend: nur abgehende Verbindungen sind möglich.
Protokoll: Legt das Protokoll für die Datenpakete
auf der PPPoE Verbindung fest. PPPoE ist derzeit nur für das PPP
Protokoll definiert.
Verbindungsoptionen:
Gebührenabhängigr Abbau (Shorthold): Bei laufender
Übermittlung der Gebühren oder bei Festlegung der Gebührenemulation
ist ein Gebühren optimierter Abbau der Verbindung möglich. Mit
diesem Parameter wird die Mindestleerlaufzeit festgelegt.Nach Ablauf dieser
Mindestleerlaufzeit wird die Restzeit bis zum Ende der Gebühreneinheit
ermittelt und die Verbindung erst kurz vor Abblauf dieser Einheit abgebaut.
Dieser Shorthold Modus kann bei laufender Verbindung temporär
deaktiviert werden.
Abbau nach Leerlauf: Legt den Abbau von Verbindungen
bei Leerlauf fest. Dieser Wert gilt nur, wenn kein
gebührenabhängiger Abbau festgelegt wurde.
Leerlaufzähler ignoriert ankommende Daten: Wenn
eine Gegenstelle in regelmässigen Abständen sendet würde
ein Abbau blockiert. Mit diese Option setzen ankommende Datenpakete den
Leerlaufzähler nicht zurück.
Leerlaufzähler ignoriert Brodcasts & Netbios-Anfragen:
Rundsendungen und NetBIOS Namesauflösungen werden vom
Leerlaufzähler ignoriert und führen nicht zu einem Verbindungsaufbau.
Geührenoptionen:
Gebühreneinheiten emulieren: Ermöglicht mit
der Vorgabe der Gebühreneinheiten die Emulation von Gebührenmeldungen.
Die Gebühreneinheiten können durch Vorgabe von bis zu 5 Tupeln aus
Anfangstunde,Einheitenlänge-in-Sek
definiert werden. Es sind getrennte Einträge für Wochentage
und Wochenende/Feiertage möglich.
Nameserver-IP: Es werden die Adressen der Windows Konfiguration
übernommen. Abweichende Adressen (z.B. wenn im LAN eine DNS Forwarder
eingesetzt wird) können hier eingetragen werden.
DNS-Anfragen umlenken: Ermöglicht die Eintragung
von lokalen dummy-Adresse für die Nameserver bei PPP. DNS-Anfragen
an die eingetragenen Nameserver-Adressen werden durch diese Option automatisch
an dynamisch zugeteilte Nameserver-Adressen umgelenkt.
Zeitlimits:
Call-Setup: ein Versuch eine Verbindung aufzubauen wird
nach Zeit abgebrochen.
Pause: Länge der Pause nach einer Verbindung bzw.
einemVerbindungsaufbauversuch bevor eine neue Verbindung initiiert wird.
dyn. Abbau: Bei gebührenabhängigem Shortholdbetrieb,
erfolgt der Abbau kurz vor dem Ende einer Gebühreneinheit. Mit diesem
Wert wird die Zeitspanne vor dem Ende der Gebühreneinheit festgelegt.
TCP-Vorspann Kompression: Komprimiert den Vorspann von
TCP Paketen. Bei PPP erfolgt ein automatisch ein Abgleich mit der Gegenstelle.
Bei allen anderen Protokollen muss dies auch bei der Gegenstelle konfiguriert
sein.
ACHTUNG: Da die Anzahl der Kompressionsslots bei den meisten Dial-in
Systemen für nur ein Endsystem ausgelegt ist, kann die Verwendung
von TCP-Vorspann Kompression bei simultanen TCP-Verbindungen von mehreren
Rechnern im LAN zu Verbindungsabbrüchen führen.
Gegenstellen IP: Über PPP kann der Gegenstelle eine
IP-Adresse zugeteilt werden. Diese IP-Adresse kann hier eingetragen werden.
NAT: Zur Umsetzung zwischen offiziellen und privaten
IP-Adressen.
Bei NAT mit dynamischer IP-Adresse wird zwischen der unter Windows
eingetragen privaten IP-Adresse und einer über PPP zugewiesenen IP-Adresse
umgesetzt.
Bei NAT mit statischer IP-Adresse ist hier die vom Provider zugeteilte,
offzielle IP-Adresse einzutragen. Bei nur einem Rechner und einer festen
IP-Adresse kann diese IP-Adresse direkt unter Windows eingtragen werden.
In diesem Fall kann NAT abgeschaltet bleiben.
- Beenden
- beendet das Programm.
- Ansicht
- Status
- schaltet auf die Seite mit dem Vebindungsstatus um.
- Konfiguration
- stellt die aktiven Konfigurationsparameter dar.
- Log
- zeigt das Verbindungsprotokoll und optionale Trace-Meldungen an.
- Mapping
- zeigt die aktiven Adress-Umsetzungseinträge an.
- Untersuchen
- PPPoE Setup
-
protokolliert alle mit der Gegenstelle ausgetauscheten PPPoE
Kontrollpakete mit.
- PPP Setup
-
protokolliert alle mit der Gegenstelle ausgetauschten PPP Pakete mit.
- Applikations Interface
-
protokolliert Informationen bezüglich der Anwendungsschnittstelle
und der Anwendungen mit. DNS Anfragen werden hier mitgeschrieben.
- TCP/IP
-
protokolliert die wichtigsten IP Parameter der gesendeten
und empfangenen Pakete mit.
Achtung: Aktivieren Sie diese Optionen nur zur Untersuchung
von Problemen und nicht im normalen Betrieb.
- Kontrollieren
- Verbinden
-
erlaubt es manuell eine Verbindung zur Gegenstelle aufzubauen.
Falls für den Aufbau einer PPP Verbindung ein Passwort erforderlich
ist, kann dies hier eingetragen werden. Die Einstellungen für
den Verbindungsaufbau werden ansonsten aus der Konfiguration übernommen.
- Trennen
- beendet eine bestehende xDSL-Verbindung.
- Statistik löschen
- setzt die Statistikzähler für Verbindungen, Datenpakete und
Bytes zurück.
- Autom. Wahl
- aktiviert oder sperrt den automatischen Verbindungsaufbau durch IP-Pakete.
- Voreinstellungen
- dient zur Konfiguration allgemeiner Programmeinstellungen.
Konfiguriert werden können:
- die Sprache der Statusanzeige und Menüs.
- das Verhalten bei manueller Wahl (einmalig oder mit Wahlwiederholung bis
eine Verbindung zustande kommt). Die Wahlwiederholung kann jederzeit
über das Menü "Trennen" abgebrochen werden.
- Verbindungsaufbau und -ende werden akustisch angezeigt. Mit der Soundoption
kann alternativ eine Klangdatei abgespielt werden. Dazu muss die jeweilige
Klangdatei (.WAV Datei) den Namen "xDSLup" bzw "xDSLdown" zu geordnet
werden.
- Mit der Log speichern Option wird das Protokoll automatisch bei
Beendigung des Programms abgespeichert bzw. an ein vorhandenes Log
angefügt.
- Nach Verbindungsaufbau kann automatisch ein Programm gestartet werden.
Ein %i wird in der Zeichenkette durch die aktuell zugewiesene IP-Adresse
ersetzt. Ein %n bzw. %s wird in der Zeichenkette durch die dynamsich
zugewiesenen IP-Adressen der beiden Nameserver ersetzt.
- Nach dem Verbindungsabbau kann ebenfalls ein Programm ausgeführt
werden.
- Port Mapping
- dient zur Konfiguration der IP-Adressumsetzung und Port-Abbildung.
"Port Mapping aktivieren" schaltet die Port-Abbildung von TCP/UDP Paketen
der LAN-Rechner auf den Port-Bereich 61441-62464 der offiziellen IP-Adresse
ein. Über die Port-Mapping Tabelle können statische Abbildungen
für beliebige Port-Nummernbereiche eingetragen werden.
Über einen weiteren Eintrag kann die IP-Adresse eines
Standard-Rechners für nicht zuordnungsbare Pakete festgelegt werden.
- Firewall
- Mit dem Firewall kann die Kommunikation zwischen lokalen Rechnern
und Rechnern im Internet zum Schutz vor Hackerangriffen auf bestimmte
Protokolle, Rechner oder Dienste eingeschränkt werden:
Vertrauenswürdige Rechner dürfen über alle Protokolle
mit den lokalen Rechner kommunizieren. Ansonsten können IP-Protokolle
und Dienste (TCP/UDP Ports) einzeln freigeschaltet werden oder über
Adressregeln der Zugang festgelegt werden.
Für die Dienste ist ein Lernmodus implementiert, der bei Bedarf
abfragt, ob ein Dienst freigeschaltet oder weiterhin gesperrt werden soll.
- Namensauflösung
- über diesen Dialog wird die lokale Namensauflösung
konfiguriert. Die Option "Namensauflösung aktivieren" schaltet die
lokale Namensauflösung ein. Tragen Sie in die Liste die IP-Adressen
und die vollen Domänennamen ein, die lokal aufgelöst werden sollen.
- Hilfe
- Inhalt
- startet den HTML-Browser mit der Dokumentation.
- Registrieren
-
über diesen Dialog wird die POETRI Software registriert. Geben Sie
bitte dort den Lizenzschlüssel und die Lizenzkennung ein. Die Lizenz
wird erst nach einem Neustart des Programms aktiv. Nach dem Neustart wird
unter Hilfe-Info die Lizenzkennung angezeigt.
- Infomationen
- zeigt Urheberrecht, Version und Registrierung an.
Darstellung des Verbindungszustandes
Der Zustand einer xDSL-Verbindung wird auf der Statusseite
duch die nachfolgenden Symbole dargestellt:
_ = keine Verbindung
A = PPPoE Verbindung hergestellt
L = PPP LCP Konfiguration hergestellt
I = PPP PAP/CHAP Konfiguration hergestellt
P = PPP Verbindung aufgebaut
Programmstart
POETRI.EXE kann mit den folgenden optionalen Argumenten gestartet
werden. (Argumente zum Programmaufruf lassen sich über das Eigenschaften
Menu einer Verknüpfung eintragen)
POETRI [Flags] [ConfigFile]
Flags
- -iconic mit dieser Option wird POETRI ikonisiert gestartet.
- -unload mit dem Aufruf POETRI -unload kann ein laufendes
POETRI.EXE von einer Batchdatei oder von einem anderen Programm beendet
werden. Bei aktiver Verbindung erfolgt eine Abfrage.
- -terminate mit dem Aufruf POETRI -terminate kann ein
laufendes POETRI.EXE von einer Batchdatei oder von einem anderen
Programm beendet werden. Eine aktive Verbindung wird ohne Nachfrage
beendet.
ConfigFile Pfad und Name einer Konfigurationsdatei. Der Standardname
ist POETRI.INI im gleichen Verzeichnis wie POETRI.EXE. Die
Konfigurationsdatei ist eine lesbare Textdatei im Format von Windows
Konfigurationsdateien.
POETRI als Dienst
POETRI kann unter Windows NT als Dienst installiert werden.
POETSRV.EXE, POETRI.EXE, POETRI.INI müssen dazu in einem
gemeinsamen Verzeichnis abgelegt werden.
Mit dem Aufruf:
poetsrv -install
wird der Dienst PPPoE xDSL Service registriert und kann über
das Kontrollfeld
Dienst gestartet und beendet werden. In der Voreinstellung wird der
Dienst automatisch mit dem Neustart von Windows NT gestartet.
Mit dem Aufruf
poetsrv -remove
wird der Dienst PPPoE xDSL Service wieder entfernt.
Verfügbarkeit
Die jeweils aktuelle Version von POETRI ist unter
www.heha.cjb.net
zu finden. Bitte senden Sie Kommentare, Anregungen und beobachtete Probleme
zum Programm an heha@altavista.net.
Eine technische Unterstützung kann nicht garantiert werden.
Garantie
Für die Funktionsfähigkeit der Software kann keinerlei Garantie
übernommen werden. Für direkte oder indirekte Schäden und
materielle Verluste, die aus dem Gebrauch der Software enstehen, wird keine
Haftung übernommen.