PPPoverEthernet IP-Routing Interface für Windows 9x/NT 4.0/2000
(POETRI)
Version 1.5, Mai 2000

Copyright 1999-2000, Herbert Hanewinkel, Neuried
Inhalt:
Übersicht   Registrierung   Urheberecht   Installation   Benutzung   Verfügbarkeit   Garantie

Übersicht

POETRI wurde für den Internetzugang über xDSL mit PPPoverEthernet (RFC2516) Zugangsprotokoll unter Windows NT/2000 und Windows 9x entwicklt.

POETRI ist zu dem eine Softwarelösung zur Anbindung eines kleinen LANs an das Internet über einen PC unter Windows NT oder Windows 9x bei nur einer offiziellen IP-Adresse über eine PPPoverEthernet Verbindung. Alle Computer im LAN erhalten durch POETRI einen vollen Internetzugang. Das IP-Routing zwischen LAN und WAN wird von der MS-TCP/IP Implementierung durchgeführt. POETRI nutzt die Eigenschaften dieses TCP/IP-Stacks, ein Austausch gegen eine speziellen TCP/IP Software eines Drittherstellers ist nicht erforderlich. Mit seiner IP-Masquerading (NAT+Port-Mapping) Implementierung übernimmt POETRI die Umsetzung der IP-Adressen.
Die Zahl der unterstützten Benutzer ist nur durch die Bandbreite der Verbindung limitiert. Für die Computer im LAN gibt es keine Einschränkungen, es können über POETRI sowohl PCs, Macs als auch Unix Workstations an das Internet angebunden werden. Voraussetzung ist nur, dass für das System eine TCP/IP Implementierung vorhanden ist.

POETRI wird unter Windows wie eine Standard Ethernet Netzwerkkartentreiber installiert. POETRI ist unabhängig von der eingesetzten Ethernet-Hardware und kann auch parallel zum Microsoft DFÜ-Netzwerk installiert und betrieben werden.

POETRI implementiert IP-Masquerading (Network IP Address Translation + Port Mapping ), eine Technik, mit der mehrere Rechner in einem privaten LAN eine einzige offizielle IP-Adresse gemeinsam nutzen können. Private LAN IP-Adressen müssen auf offiziell zugewiesene IP-Adressen umgesetzt werden, um am weltweiten Internet teilnehmen zu können. Diese Abbildung wird als NAT (Network Address Translation) bezeichnet und ist in RFC 1691 beschrieben. Damit gleichzeitig mehrere Rechner unter einer IP-Adresse am Internet teilnehmen können ist zusätzlich eine Umsetzung auf eindeutige Port-Adressen erforderlich.

POETRI kann DNS Anfragen beantworten. Zur lokalen Namensauflösung ohne Aufbau einer Internet Verbindung zu einem externen Nameserver kann POETRI DNS Anfragen abfangen und aus einer lokalen Tabelle einheitlich für alle Rechner im LAN beantworten. Ausserdem können DNS Anfragen an statisch vorkonfigurierte Nameserver  nachträglich an dynamisch zugewiesene Nameserveradressen umgelenkt werden.

POETRI entält einen Firewall Zum Schutz vor unerwünschten Zugriffen aus dem Internet auf die lokalen Rechner entält POETRI einen leicht konfigurierbaren Firewall.

Zur einfachen Konfiguration der Klienten im LAN steht ein kombinierter DHCP/BOOTP-Server zur Verfügung. Damit können IP-Adresse, Nameserver-und Gateway-IP-Adresse und weitere Parameter automatisch zugeteilt werden.

Registrierung

POETRI ist Shareware
Die Ihnen vorliegende POETRI Version ist eine zeitlich begrenzt funktionsfähige Testversion.
Sie erhalten das Recht die POETRI Software bis zu 30 Tagen zu testen. Zur unbegrenzten Nutzung von POETRI ist eine Registrierung erforderlich. Die Lizenzierung ist unabhängig von der Anzahl der Rechner im LAN, die über POETRI Internetzugang erhalten.
Einzelheiten zur Registrierung finden Sie in den Dateien poetri-d.txt (Englische Version: poetri.txt).

Urheberrecht

Die Software und diese Dokumentation sind urheberrechtlich geschützt
Copyright (C) 1999-2000 Herbert Hanewinkel, Neuried
Alle Rechte vorbehalten.

Die unregistrierte Softwareversion von POETRI darf ausschliesslich in der Originalform (unverändertes zip Archiv) kopiert und weiter verbreitet werden. Es dürfen keine Dateien des zip-Archives entfernt, modifiziert oder dem Archiv hinzugefügt werden.
Für die Software darf kein Entgelt erhoben werden, ausser einer Gebühr für das Distributionsmedium selbst.
Die Software darf weder zurückentwickelt noch verändert werden.
Jegliche Weitergabe als Bestandteil oder zusammen mit anderer zum Verkauf bestimmter Softwarepakete bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Autors.

Installation

Installation unter Windows NT/2000 und Windows 9x

Installation und Konfiguration von POETRI
  1. Entpacken Sie die POETRI Software ein eigenes Verzeichnis, z.B.: C:\POETRI
  2. Zur Installation der Software sind unter Windows NT/2000 Administratorrechte erforderlich.
  3. Binden Sie nur das TCP/IP Protokoll an den "PPPoEthernet Adapter"
  4. Konfigurieren Sie die TCP/IP Parameter im einfachsten Fall mit folgenden Werten:

    PPPoEthernet Adapter Interface von POETRI:
    IP-Adresse: 192.168.2.1
    Subnetzmaske: 255.255.255.0
    Standard-Gateway: 192.168.2.2
    Nameserver: 192.168.2.2 (mit autom. Umlenkung in POETRI) oder nach Vorgabe des Providers

    Details zur Konfiguration der TCP/IP Parameter finden Sie im nächsten Abschnitt.
  5. Wenn Sie über POETRI weiteren Rechnern im LAN Internetzugang ermöglichen wollen:
    (Windows 2000) Mit der beiligenden Batch-Datei rout2000.bat kann IP-Routing unter Windows 9x aktiviert und deaktiviert werden. Aktivieren Sie IP-Routing mit dem Aufruf rout2000 on, wenn Sie über POETRI Rechnern im LAN Internetzugang ermöglichen wollen. Die Einstellung kann mit ipconfig /all kontrolliert werden.

  6. (Windows NT) Aktivieren Sie auf jeden Fall unter Routing die IP-Forwarding
    (Windows 9x) Mit der beiligenden Batch-Datei routing.bat kann IP-Routing unter Windows 9x aktiviert und deaktiviert werden. Aktivieren Sie IP-Routing mit dem Aufruf routing on, wenn Sie über POETRI Rechnern im LAN Internetzugang ermöglichen wollen. Die Einstellung kann mit winipcfg kontrolliert werden.
  7. Starten Sie Windows neu.
  8. Kontrollieren Sie nach dem Neustart Ihre Einträge mit dem Programm ipconfig /all bzw. winipcfg. Unter dem PPPoEthernet Adapter und Ihrem Ethernet Adapter sollten die eingestellten TCP/IP Parameter angezeigt werden.

Konfiguration der TCP/IP Parameter für xDSL-Ethernet IP Routing:

IP-Routing verbindet unterschiedliche IP-Netze oder IP-Subnetze. Ein IP-Router benötigt dazu mindestes zwei Interfaces, ein LAN Interface und ein WAN-Interface. Für jedes Interface benötigen Sie eine IP-Adresse aus unterschiedlichen Subnetzen.
  1. Wenn Sie ein offiziell zugewiesenes Subnetz für Ihr LAN besitzen, benötigen Sie weder Port-Mapping noch NAT. POETRI lässt sich aber auch in diesem Fall kostensenkend durch Shorthold und die lokale Namensauflösung einsetzen. Die IP-Adressen sind in diesem Fall nach den Vorgaben des Providers zu konfigurieren.
  2. Wenn Sie nur mit einer statischen oder dynamisch zugewiesenen IP-Adresse arbeiten, muss für die LAN-Anbindung Port-Mapping eingesetzt werden. Für das LAN werden dann IP-Adressen aus einem privaten Netz verwendet. (z.B. 10.0.0.0, 192.168.0.0,...). POETRI wurde für diese Situation entwickelt.

    xDSL-LAN IP Routing bei nur einer offiziellen IP-Adresse:
    1. Für das xDSL Interface werden für die Windows Konfiguration zwei IP-Adressen aus dem selben IP-Netz benötigt. Falls die xDSL-Verbindung mit statischen IP-Adressen arbeitet, können hier die zugeteilten IP-Adressen eingetragen werden (dies ist aber nicht zwingend, entscheidend ist bei statischer IP-Adresse der Eintrag der zugeteilten IP-Adresse im PPPoE-Setup Menü von POETRI unter NAT). Bei dynamischer Zuweisung der offiziellen IP-Adresse ist es sinnvoll private IP-Adressen zu verwende, z.B. privates Netz: 192.168.2.

      PPPoEthernet Adapter Interface von POETRI:
      IP-Adresse: 192.168.2.1
      Subnetzmaske: 255.255.255.0
      Standard-Gateway: 192.168.2.2
      Nameserver: 192.168.2.2 (mit autom. Umlenkung in POETRI) oder nach Vorgabe des Providers.

    2. Konfiguration der Rechner im LAN:
      Wählen Sie jeweils eine IP-Adresse aus einem privaten Netz für das Ethernet-Interface eines jeden Rechners auf Ihrem LAN. Konfigurieren Sie auf allen Rechnern im LAN als Standard-Gateway Adresse die IP-Adresse des Router-PC's: privates Netz: 192.168.1
      Router-PC mit POETRI, Ethernet (LAN) -Interface:
      IP-Adresse: 192.168.1.1
      Subnetzmaske: 255.255.255.0
      Nameserver: 192.168.2.2 (mit autom. Umlenkung in POETRI) oder nach Vorgabe des Providers
      PC 1, Ethernet-Interface:
      IP-Adresse: 192.168.1.2
      Subnetzmaske: 255.255.255.0
      Standard-Gateway: 192.168.1.1
      Nameserver: 192.168.2.2 (mit autom. Umlenkung in POETRI) oder nach Vorgabe des Providers
      PC 2, Ethernet-Interface:
      IP-Adresse: 192.168.1.3
      Subnetzmaske: 255.255.255.0
      Standard-Gateway: 192.168.1.1
      Nameserver: 192.168.2.2 (mit autom. Umlenkung in POETRI) oder nach Vorgabe des Providers
      .....

POETRI konfigurieren

  1. Starten Sie POETRI.EXE. Dazu muss der PPPoEthernet Adapter und bei Windows NT zusätzlich der NDIS Packet Service installiert sein.
  2. Öffnen Sie das PPPoE Setup Menü von POETRI.
  3. Falls Ihr Rechner mit mehreren Ethernet-Schnittstellen ausgestattet ist, wählen Sie das Ethernet-Interface zu Ihrem xDSL Anschluss. Bei PPP wird die offizielle IP-Adresse meist dynamisch beim Verbindungsaufbau zugewiesen. In diesem Fall ist NAT mit dynamischer IP-Adresse auswählen. Alle weiteren Eintragungen sind optional.
  4. Starten Sie POETRI.EXE neu.
  5. Bauen Sie testweise manuell eine Verbindung zum Provider auf, um Ihre Einträge zu überprüfen..
  6. Testen Sie die IP-Konfiguration mit einem ping oder tracert-Befehl von jedem Rechner im LAN zu einer externen IP-Adresse.

Benutzung

IP-Masquerading (NAT + Port-Mapping) und lokale Namensauflösung

POETRI arbeitet mit NAT ( = IP-Adressumsetzung, Umsetzung zwischen lokaler und offizieller IP-Adresse) und Port-Mapping, auch IP-Masquerading genannt (Abbildung von lokaler IP-Adresse + Port-Nummer auf eine freie Port Nummer der offiziellen IP-Adresse). Bei nur einer offiziellen IP-Adresse könnte ohne Port-Mapping immer nur ein lokaler Rechner ins Internet.

  1. Port-Mapping ermöglicht mehreren Rechnern im LAN den gleichzeitigen Zugang in das Internet bei nur einer offiziellen IP-Adresse. POETRI bildet dabei die Port-Nummern der Client-Rechner im LAN auf den Nummern Bereich 61441-62464 der offiziellen IP-Adresse ab. Dies Abbildung erfolgt automatisch. Zusätzlich können weitere statische Abbildungen für spezielle Anwendungen definiert werden. So werden den Video- und Audioplayern (e.g. VDOlive, RealAudioPlayer,...) die Daten meist über UDP-Pakete zusätzlich zur TCP-Kontrollverbindung angeliefert. POETRI weiss in diesem Fall nicht für welchen Rechner im LAN die Daten bestimmt sind. Mit den statischen Einträgen können den Rechnern im LAN feste Portnummernbereiche zugewiesen werden, z.B.
    10000-10010,192.168.1.2
    würde ankommende TCP/UDP Pakete mit Port-Nummern im Bereich 10000 bis 10010 an den Rechner mit der IP-Adresse 192.168.1.2 weiterleiten. Damit diese Port-Nummern auch von dem jeweiligen Rechnern verwendet werden, ist dort ein Wechsel von der automatischen Wahl der Port-Nummer auf eine statische Port-Nummer innerhalb des zugeteilten Bereichs erforderlich. Die statische Port-Mapping Tabelle kann im laufenden Betrieb erweitert oder verändert werden, ein Neustart oder Verbindungsabbau ist nicht erforderlich. Da die Tabelle für jedes ankommende Paket durchsucht werden muss, sollte sie unter Ausnutzung zusammenhängender Bereiche möglichst kurz gehalten werden.

    Port-Nummern werden nur von TCP und UDP verwendet. Bei anderen TCP/IP Protokollen (ausser ICMP) und falls eine Portnummer nicht zugeordnet werden kann, wird von POETRI eine Adressumsetzung vorgenommen. Dazu kann eine IP-Adresse im LAN ausgewählt werden, die diese IP-Pakete erhält.
    ICMP Pakete (ping, traceroute) verwenden ebenfalls keine Port-Nummern. Aufgrund der grossen Bedeutung von ICMP Paketen verwendet POETRI für ICMP ein unabhängiges Zuordnungsverfahren.

  2. Namensauflösung
    Zur lokalen Namensauflösung ohne Zugriff auf einen externen Nameserver, können DNS Anfragen abgefangen und aus einer lokalen Tabelle einheitlich für alle Rechner im LAN beantwortet werden. Die Verwaltung von "hosts"-Dateien auf allen Rechnern im LAN ist damit nicht erforderlich. Ist die lokale Namensauflösung aktiviert, werden DNS-IPAdress-Anfragen von POETRI abgefangen und nach einem entsprechenden Eintrag in der lokalen Tabelle gesucht. Wird ein Eintrag gefunden, wird die Anfrage lokal beantwortet, andernfalls wird die Anfrage an den Nameserver weitergeleitet.

Menüs

Zur Steuerung und Überwachung der Verbindung stehen folgende Menüpunkte zur Verfügung:
Datei
PPPoE Setup
Name: Eine frei wählbare Bezeichnung fü die Gegenstelle.
Service: PPPoE Service Name. Zur Unterscheidung mehrerer PPPoE (xDSL) Server im LAN, kann ein Server gezielt mit einem Service Namen ausgewählt werden. Meist ist die Angabe eines Servicenamen nicht erforderlich.
Modus: Definiert den Betriebsmodus:
Abgehend: nur abgehende Verbindungen sind möglich.
Protokoll: Legt das Protokoll für die Datenpakete auf der PPPoE Verbindung fest. PPPoE ist derzeit nur für das PPP Protokoll definiert.
Verbindungsoptionen:
Gebührenabhängigr Abbau (Shorthold): Bei laufender Übermittlung der Gebühren oder bei Festlegung der Gebührenemulation ist ein Gebühren optimierter Abbau der Verbindung möglich. Mit diesem Parameter wird die Mindestleerlaufzeit festgelegt.Nach Ablauf dieser Mindestleerlaufzeit wird die Restzeit bis zum Ende der Gebühreneinheit ermittelt und die Verbindung erst kurz vor Abblauf dieser Einheit abgebaut. Dieser Shorthold Modus kann bei laufender Verbindung temporär deaktiviert werden.
Abbau nach Leerlauf: Legt den Abbau von Verbindungen bei Leerlauf fest. Dieser Wert gilt nur, wenn kein gebührenabhängiger Abbau festgelegt wurde.
Leerlaufzähler ignoriert ankommende Daten: Wenn eine Gegenstelle in regelmässigen Abständen sendet würde ein Abbau blockiert. Mit diese Option setzen ankommende Datenpakete den Leerlaufzähler nicht zurück.
Leerlaufzähler ignoriert Brodcasts & Netbios-Anfragen: Rundsendungen und NetBIOS Namesauflösungen werden vom Leerlaufzähler ignoriert und führen nicht zu einem Verbindungsaufbau.
Geührenoptionen:
Gebühreneinheiten emulieren: Ermöglicht mit der Vorgabe der Gebühreneinheiten die Emulation von Gebührenmeldungen.
Die Gebühreneinheiten können durch Vorgabe von bis zu 5 Tupeln aus
Anfangstunde,Einheitenlänge-in-Sek
definiert werden. Es sind getrennte Einträge für Wochentage und Wochenende/Feiertage möglich.
Nameserver-IP: Es werden die Adressen der Windows Konfiguration übernommen. Abweichende Adressen (z.B. wenn im LAN eine DNS Forwarder eingesetzt wird) können hier eingetragen werden.
DNS-Anfragen umlenken: Ermöglicht die Eintragung von lokalen dummy-Adresse für die Nameserver bei PPP. DNS-Anfragen an die eingetragenen Nameserver-Adressen werden durch diese Option automatisch an dynamisch zugeteilte Nameserver-Adressen umgelenkt.
Zeitlimits:
Call-Setup: ein Versuch eine Verbindung aufzubauen wird nach Zeit abgebrochen.
Pause: Länge der Pause nach einer Verbindung bzw. einemVerbindungsaufbauversuch bevor eine neue Verbindung initiiert wird.
dyn. Abbau: Bei gebührenabhängigem Shortholdbetrieb, erfolgt der Abbau kurz vor dem Ende einer Gebühreneinheit. Mit diesem Wert wird die Zeitspanne vor dem Ende der Gebühreneinheit festgelegt.
TCP-Vorspann Kompression: Komprimiert den Vorspann von TCP Paketen. Bei PPP erfolgt ein automatisch ein Abgleich mit der Gegenstelle. Bei allen anderen Protokollen muss dies auch bei der Gegenstelle konfiguriert sein.
ACHTUNG: Da die Anzahl der Kompressionsslots bei den meisten Dial-in Systemen für nur ein Endsystem ausgelegt ist, kann die Verwendung von TCP-Vorspann Kompression bei simultanen TCP-Verbindungen von mehreren Rechnern im LAN zu Verbindungsabbrüchen führen.
Gegenstellen IP: Über PPP kann der Gegenstelle eine IP-Adresse zugeteilt werden. Diese IP-Adresse kann hier eingetragen werden.
NAT: Zur Umsetzung zwischen offiziellen und privaten IP-Adressen.
Bei NAT mit dynamischer IP-Adresse wird zwischen der unter Windows eingetragen privaten IP-Adresse und einer über PPP zugewiesenen IP-Adresse umgesetzt.
Bei NAT mit statischer IP-Adresse ist hier die vom Provider zugeteilte, offzielle IP-Adresse einzutragen. Bei nur einem Rechner und einer festen IP-Adresse kann diese IP-Adresse direkt unter Windows eingtragen werden. In diesem Fall kann NAT abgeschaltet bleiben.
Beenden
beendet das Programm.
Ansicht
Status
schaltet auf die Seite mit dem Vebindungsstatus um.
Konfiguration
stellt die aktiven Konfigurationsparameter dar.
Log
zeigt das Verbindungsprotokoll und optionale Trace-Meldungen an.
Mapping
zeigt die aktiven Adress-Umsetzungseinträge an.
Untersuchen
PPPoE Setup
protokolliert alle mit der Gegenstelle ausgetauscheten PPPoE Kontrollpakete mit.
PPP Setup
protokolliert alle mit der Gegenstelle ausgetauschten PPP Pakete mit.
Applikations Interface
protokolliert Informationen bezüglich der Anwendungsschnittstelle und der Anwendungen mit. DNS Anfragen werden hier mitgeschrieben.
TCP/IP
protokolliert die wichtigsten IP Parameter der gesendeten und empfangenen Pakete mit.

Achtung: Aktivieren Sie diese Optionen nur zur Untersuchung von Problemen und nicht im normalen Betrieb.

Kontrollieren
Verbinden
erlaubt es manuell eine Verbindung zur Gegenstelle aufzubauen. Falls für den Aufbau einer PPP Verbindung ein Passwort erforderlich ist,  kann dies hier eingetragen werden. Die Einstellungen für den Verbindungsaufbau werden ansonsten aus der Konfiguration übernommen.
Trennen
beendet eine bestehende xDSL-Verbindung.
Statistik löschen
setzt die Statistikzähler für Verbindungen, Datenpakete und Bytes zurück.
Autom. Wahl
aktiviert oder sperrt den automatischen Verbindungsaufbau durch IP-Pakete.
Voreinstellungen
dient zur Konfiguration allgemeiner Programmeinstellungen. Konfiguriert werden können:
Port Mapping
dient zur Konfiguration der IP-Adressumsetzung und Port-Abbildung.
"Port Mapping aktivieren" schaltet die Port-Abbildung von TCP/UDP Paketen der LAN-Rechner auf den Port-Bereich 61441-62464 der offiziellen IP-Adresse ein. Über die Port-Mapping Tabelle können statische Abbildungen für beliebige Port-Nummernbereiche eingetragen werden.
Über einen weiteren Eintrag kann die IP-Adresse eines Standard-Rechners für nicht zuordnungsbare Pakete festgelegt werden.
Firewall
Mit dem Firewall kann die Kommunikation zwischen lokalen Rechnern und Rechnern im Internet zum Schutz vor Hackerangriffen auf bestimmte Protokolle, Rechner oder Dienste eingeschränkt werden:
Vertrauenswürdige Rechner dürfen über alle Protokolle mit den lokalen Rechner kommunizieren. Ansonsten können IP-Protokolle und Dienste (TCP/UDP Ports) einzeln freigeschaltet werden oder über Adressregeln der Zugang festgelegt werden. Für die Dienste ist ein Lernmodus implementiert, der bei Bedarf abfragt, ob ein Dienst freigeschaltet oder weiterhin gesperrt werden soll.
Namensauflösung
über diesen Dialog wird die lokale Namensauflösung konfiguriert. Die Option "Namensauflösung aktivieren" schaltet die lokale Namensauflösung ein. Tragen Sie in die Liste die IP-Adressen und die vollen Domänennamen ein, die lokal aufgelöst werden sollen.
Hilfe
Inhalt
startet den HTML-Browser mit der Dokumentation.
Registrieren
über diesen Dialog wird die POETRI Software registriert. Geben Sie bitte dort den Lizenzschlüssel und die Lizenzkennung ein. Die Lizenz wird erst nach einem Neustart des Programms aktiv. Nach dem Neustart wird unter Hilfe-Info die Lizenzkennung angezeigt.
Infomationen
zeigt Urheberrecht, Version und Registrierung an.

Darstellung des Verbindungszustandes

Programmstart

POETRI als Dienst

Verfügbarkeit

Die jeweils aktuelle Version von POETRI ist unter www.heha.cjb.net zu finden. Bitte senden Sie Kommentare, Anregungen und beobachtete Probleme zum Programm an heha@altavista.net. Eine technische Unterstützung kann nicht garantiert werden.

Garantie

Für die Funktionsfähigkeit der Software kann keinerlei Garantie übernommen werden. Für direkte oder indirekte Schäden und materielle Verluste, die aus dem Gebrauch der Software enstehen, wird keine Haftung übernommen.