DO32

DiskOrganizer/32

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Einstellungen

Rubrik Hauptdatenbank:

Da es sich hierbei um eine Datenbanktabelle handelt, kann damit auch dementsprechend umgegangen werden. Wählen Sie die für Sie günstig erscheinenden Sekundärindizes aus oder bleiben Sie bei den Voreinstellungen.

Was das Packen, Leeren und Reindizieren der Tabelle angeht, so ist Vorsicht angebracht. Das Packen macht nichts anderes, als gelöschte Datensätze aus der Tabelle auch physikalisch zu entfernen und die Tabellenstruktur zusammenzurücken. Reindizieren erzeugt die gewählten Indizes neu; nützlich, wenn es Probleme mit der Indizierung gibt. Das Leeren einer Tabelle löscht unwiderruflich alle Datensätze! Damit vorsichtig umgehen!

Die benutzerdefinierte SQL-Anweisung kann schon etwas umfangreicher sein. Zunächst müssen Sie wissen, woraus die Tabelle überhaupt besteht. Die Datenfelder sind wie folgt eingerichtet:

Feldname

Typ

Größe

Name

String

255

DatentraegerNr

Small Integer

5-stellig

Datentraeger_Anzahl

Small Integer

5-stellig

von

Small Integer

5-stellig

Datentraeger

String

255

Laufwerk

String

1

Label

String

11

Serien_Nr

String

8

Gesamte_Groesse

String

255

Freier_Speicher

String

255

Status

String

255

Datum_Uhrzeit

String

255

Kategorie

String

255

Memo

Memo

unendlich

Grafik

Blob

unendlich

Wenn Sie bereits über SQL-Kenntnisse verfügen, wird Ihnen das Folgende nicht neu vorkommen. Eine SQL-Anweisung kann (beispielhaft) so aussehen:

Das bedeutet, daß in diesem Beispiel alle Datensätze der Tabelle (%1) ausgewählt werden, deren Kategorie-Feld nicht leer ist, d.h. denen eine Kategorie zugeordnet wurde. Angezeigt werden nur die Felder Name, Datentraeger, DatentraegerNr und Kategorie. Grundsätzlich wird eine SQL-Anweisung nach dem Schema "SELECT Feldnamen FROM Tabellenname WHERE Bedingung" aufgebaut. Anstatt der Feldnamen kann auch ein Stern (*) stehen, stellvertretend für alle Felder. Der Tabellenname ist hier IMMER %1 !!! Das ist deshalb so wichtig, weil das Programm sich daran orientiert. Die Bedingung kann weggelassen oder aber ein boolescher Ausdruck eingefuegt werden. Hier ein paar Beispiele zur Verdeutlichung:

Selektiert alle Datensätze der Tabelle:

Selektiert alle Datensätze der Tabelle, deren Feld DatentraegerNr einen Wert größer 5 enthält und zeigt die Felder Name, Datentraeger, DatentraegerNr und Kategorie an:

Selektiert alle Datensätze der Tabelle, deren Feld Name an irgendeiner Stelle den String WIN enthält und zeigt die Felder Name, Datentraeger, DatentraegerNr und Kategorie an:

Das Prozentzeichen (%) steht dafür, daß vor bzw. nach dem String noch weitere Zeichen folgen können. Alle Zeichenketten (Strings, Zahlenwerte) müssen zudem in Hochkommata geschrieben werden, Feldnamen werden mit Kommata getrennt. Natürlich gibt es noch viele, viele andere Kombinationsmöglichkeiten, aber ein ausführlicher SQL-Exkurs würde den Rahmen dieser Onlinehilfe sprengen. Es sei nebenbei erwähnt, daß sich dieses SQL auf Read-Only-Aktionen beschränkt, schließlich steht ja kein fetter SQL-Server oder eine große Datenbank dahinter. Also bitte Abstand nehmen von INSERT, UPDATE, CREATE, DELETE und wie sie alle heißen.

Rubrik Allgemeines:

Logfile erstellen: Bei Fehlern und kritischen Programmabläufen werden hier Informationen erfaßt, insbesondere beim automatischen Scannen über den Kommandozeilenparameter.

Zuletzt geöffnete Datei beim Start laden: Ist diese Option aktiv, wird die von Ihnen zuletzt bearbeitete DO-Datei beim nächsten Start automatisch geöffnet, damit Sie sofort damit arbeiten können.

Grafische Elemente ausblenden: Deaktivieren Sie hier den Großteil grafischer Elemente, falls Ihre Grafikkarte falsche Anzeigen liefert.

Erzeuge Backup beim Speichern: Bei jedem Speichervorgang wird von der gerade geöffneten Datei ein Backup gemacht. Hilfreich und schützend vor unliebsamen Überaschungen.

Rubrik Autosave:

Die Funktion AutoSave dient der automatischen Sicherung der im Speicher befindlichen Daten zum Schutz vor ungewollten Abstürzen und empfindlichen Datenverlusten. (geht irgendwie schon aus dem Namen hervor...)

Mit Hilfe der nach oben und unten zeigenden Pfeile oder manuell mit der Tastatur können Sie die Werte für die Intervalle festlegen. Als Eingabewerte sind nur ganze Zahlen im Bereich vom 1-9999 erlaubt.

Durch die darunter liegende Checkbox kann diese Funktion wahlweise aktiviert oder deaktiviert werden. Als Standard ist sie aktiviert. Wenn sie aktiv wird, werden die Daten in der Datei AutoSave.do gespeichert.

Rubrik Dateidatenbank:

Das Eingabefeld für den Datenbankpfad ist für die während des Einlesens erzeugte Datenbank notwendig. Sie können den Pfad frei wählen. Existiert er nicht, wird er neu angelegt. Als Eingabe ist nur folgendes Muster erlaubt: "Laufwerk:\Verzeichnis 1\...\Verzeichnis n\", als Beispiel: "C:\Programme\DiskOrganizer32\". Der Button am Ender der Zeile kann Ihnen die Verzeichnisstruktur Ihrer Festplatte anzeigen, damit Sie ein entsprechendes Verzeichnis wählen können. Das Feld Indexerstellung ermöglicht die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Erstellung der Sekundärindizes. Dies ist besonders bei geringem freien Festplattenspeicher von Vorteil, da die Indizes teilweise recht groß werden (Eine Deaktivierung führt auch einen Geschwindigkeitszuwachs beim scannen herbei).

Hinweis: Bei mehr als 100.000 Dateien in der Datenbank ist es empfehlenswert, diese Option zu deaktivieren! Für die Power-User unter uns: wenn Sie zig GB Speicher haben, einschalten und abgehen! ;-)

Für Tabelle Packen, Leeren und Reindizieren gilt das gleiche, wie in der Rubrik Hauptdatenbank erwähnt ist.

Rubrik Scan:

Laufwerksscan im Hintergrund: Wollen Sie während eines Laufwerksscans mit dem DiskOrganizer/32 weiterarbeiten, sollte hier ein Haken sein. Mittels Multithreading wird diese Arbeit dann im Hintergrund ausgeführt und läßt den DiskOrganizer/32 weitgehend unbeeinflußt.

Hinweis: Ist der Scanner im Hintergrund aktiv, kann er zu der Zeit nicht erneut aufgerufen oder in der Datei-DB gesucht werden! Die Funktionen FILE_ID.DIZ extrahieren und FILES.BBS automatisch einlesen sind während der Zeit ebenso deaktiviert, um Stabilität zu gewährleisten.

FILE_ID.DIZ extrahieren: Werden gepackte Dateien auf dem zu scannenden Datenträger entdeckt, versucht der DiskOrganizer/32 daraus evtl. vorhandene FILE_ID.DIZ-Dateien (Beschreibungen der Programme, DIZ: Description in Zipfile) zu extrahieren und diese als Beschreibungen weiterzuverwenden. Unterstützt werden die DOS-Packer ARC.EXE (*.ARC), ARJ.EXE (*.ARJ), LHA.EXE (*.LZH), UNRAR.EXE (*.RAR) und PKUNZIP.EXE (*.ZIP). Hierbei ist es notwendig, daß sich diese Programme in einem Verzeichnis auf der Festplatte befinden, auf welches über den PATH-Eintrag in der Autoexec.bat zugegriffen werden kann. Ist einer der Packer nicht vorhanden oder kann nicht gefunden werden, so wird diese Funktion für die entsprechende Datei übergangen. Es muß weiter eine DO-Datei geöffnet sein, sonst bleibt diese Funktion ohne Auswirkung.

Hinweis: liegen die Daten in Form von FILES.BBS-Dateien von, so ist es nicht notwendig, die FILE_ID.DIZ zu extrahieren. Sie sparen somit wertvolle Zeit!

FILES.BBS automatisch einlesen: Findet der Scanner FILES.BBS-Dateien (diese werden häufig in Mailboxen oder auf CDROMs benutzt), kann er sie sofort in die Hauptdatenbank übernehmen. Einzige Bedingung: es muß uch hier eine DO-Datei geöffnet sein, sonst bleibt diese Funktion ohne Auswirkung.

Ignoriere versteckte Dateien: Alle versteckten Dateien werden beim Scannen übergangen und tauchen nicht in der Dateidatenbank auf.

Wenn Sie mal nicht mehr wissen, welche Einstellungen am Anfang galten oder aus irgendwelchen Gründen etwas nicht funktioniert, stellen Sie doch alle Einstellungen auf Standard zurück: Button "Standard wiederherstellen".


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