       
       NETWARE DOS REQUESTER UND CLIENT-KIT-LIESMICH (03.12.93)


Um diese Datei in einen lokalen Drucker zu drucken,

  1. Die Arbeitsstationsdiskette mit dieser Datei in Laufwerk A:
     (oder B:) einlegen.
  2. Bei der DOS-Eingabeaufforderung "A:" (oder "B:") eingeben und <Enter>
     drcken.
  3. Bei der DOS-Eingabeaufforderung, "COPY READVLM.TXT PRN" eingeben 
     und <Enter> drcken.

     HINWEIS: Wenn Sie einen Postscript-Drucker haben, knnen Sie diese
     Datei in eine Textverarbeitungsanwendung importieren und sie von 
     dieser Anwendung aus drucken.
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INHALT

     1. Aktuelle Fragen zum 1.1 NetWare DOS Requester und Client-Kit
     2. Einrichtung des Desktop-SNMPs in Ihrem Client 
     3. Beschreibung der NetWare DOS Requester-Software
     4. NET.CFG Parameter fr die Option NetWare DOS Requester
     5. Zustzliche Information zum NetWare DOS Requester

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1. Aktuelle Fragen zum 1.1 NetWare DOS Requester und Client-Kit

     A> Verfgbarkeit der NetWare Dienstprogramme

          Die folgenden Dienstprogramme, die im Handbuch "Arbeitsstationen -
          Grundlagen und Installation" dokumentiert sind, werden nicht mit
          dieser Version des NetWare Client-Kits geliefert.

          NETUSER.EXE "Verwendung von NETUSER" auf Seite 82
          WSUPGRD.EXE "Verwendung des Dienstprogramms WSUPGRD" auf Seite 129
          WSUPDATE.EXE "Verwendung des Dienstprogramms WSUPDATE" auf Seite 139

          Die Dienstprogramme NETUSER und WSUPGRD werden zur Zeit nur mit den
          NetWare 4 Paketen geliefert. Das Dienstprogramm WSUPDATE wird
          nur mit den NetWare 3 und NetWare 4 Paketen geliefert.


     B> Dokumentationsfehler in den Parametern NETWARE PROTOCOL und 
        LINK DRIVER 

          Im Anhang B des Handbuchs "Arbeitsstation fr DOS und
          Windows" wird der Parameter "NETWARE PROTOCOLS" unter der Option
          "NetWare DOS Requester" aufgelistet. Der richtige Parameter ist
          "NETWARE PROTOCOL." 


          Im Anhang B des Handbuchs "Arbeitsstation fr DOS und
          Windows" wird der Parameter "LINK DRIVER=Treibername" unter der 
          Option "Link Driver" aufgelistet. Der richtige Parameter ist
          "LINK DRIVER Treibername." 

          Die VLM.EXE-Datei wird diese Parameter nicht erkennen, wenn sie
          wie in Anhang B verwendet werden.    


     C> Installation des Netzwerkkartentreibers in eine Arbeitsstations-
        diskette auf einer Arbeitsstation mit nur einem Diskettenlaufwerk

          Wenn Sie whrend der Installation nach dem Laufwerkbuchstaben
          des Ziellaufwerks der Netzwerkkartentreiber gefragt werden,
          mssen Sie den Buchstaben B: eingeben.
          Auf diese Art erkennt DOS Ihr A: Laufwerk als Laufwerk B: und
          fordert Sie dazu auf, die Treiberdiskette einzulegen, ohne da
          die Funktion des Installationsprogramms unterbrochen wird. 


     D> Verwendung des Client-Installationsprogramms zum Kopieren oder 
        Modifizieren von Nur-Lese-Dateien  

          Das Client-Installationsprogramm wird Sie fragen, ob Sie 
          Nur-Lese-Dateien ersetzen wollen oder nicht. Wenn Sie die 
          Nur-Lese-Datei nicht ersetzen wollen, versucht das 
          Installationsprogramm, eine Kopie der ntigen
          Dateinamennderungen mit der Erweiterung .BNW zu speichern.
          Falls bereits eine Nur-Lese-Datei mit der Erweiterung .BNW 
          vorhanden ist (z. B. AUTOEXEC.BNW), dann speichert das 
          Installationsprogramm keine Dateinderungen. 


     E> Sicherstellen, da alte Client-Treiber und Shells nicht geladen sind

          Es ist wichtig, da Sie alle vorherigen Client-Treiber
          oder Shell-Dateien finden und vom Laden abhalten, nachdem 
          Sie das Installationsprogramm laufen lassen. Der NetWare DOS 
          Requester ist nicht mit den NETX-Dateien kompatibel. 


     F> Die NetWare DOS Requester Speichermanager unter MS
        Windows 3.0 laden

          Sollten Probleme auftreten, wenn Sie MS Windows 3.0
          mit dem NetWare DOS Requester laufen lassen, so laden 
          Sie das VLM.EXE Programm im konventionellen Speicher
          unter Verwendung des Befehlszeilenparameters /MC. Es ist
          auch wichtig, da die VLM.EXE-Datei vor allen anderen
          Programmen geladen wird, falls sie in den hheren Speicher 
          geladen werden soll.



     G> Vermeiden, VLMs in den Expansionsspeicher mit MS Windows
        zu laden

          Verwenden Sie die Expansionsspeicheroption (/ME) nicht. 
          Lassen Sie MS Windows nur mit dem NetWare DOS Requester 
          laufen, wenn Sie die Option Erweiterungsspeicher (/MX,
          vorzugsweise) oder konventioneller Speicher (/MC) verwenden.


     H> Einrichtung von MS Windows fr die Untersttzung von globalen
        Laufwerkzuordnungen in MS Windows DOS-Kasten

          Die aktuelle Version der VNETWARE.386 2.02 (29.06.93)
          Software ist standardmssig aktiviert, um eindeutige 
          Laufwerkzuordnungen fr jeden DOS-Kasten zu untersttzen.  

          Fr die Aktivierung von MS Windows zur Untersttzung globaler
          Laufwerkzuordnungen ber vielfache DOS-Kasten in MS Windows
          mu der MS Windows SYSTEM.INI-Datei folgender Kopfteil und 
          Befehl hinzugefgt werden:    

               [NETWARE]
               NWSharehandles=true


     I> Modifizieren des Parameters "TimerCriticalSection" Ihrer 
        MS Windows SYSTEM.INI-Datei 

          Der Parameter "TimerCriticalSection" im Abschnitt [386Enh]
          in der MS Windows SYSTEM.INI-Datei mu auf einen Wert von 
          "10000" oder hher eingestellt werden. Sie sollten dem Abschnitt
          [386Enh] in der SYSTEM.INI-Datei die folgende Zeile hinzufgen:
         
               TimerCriticalSection=<Millisekunden>  
          
               Zum Beispiel:

               TimerCriticalSection=10000

     
     J> nderung in der Dokumentation fr den Parameter 
        PREFERRED WORKGROUP 

          Der als "WORKGROUP NAME" dokumentierte Parameter wurde auf 
          den Namen "PREFERRED WORKGROUP" gendert.  


     K> Falls Ihr MS Windows SYSTEM Verzeichnis auf dem Netzwerk ist

          Bei der Installation der Arbeitsstation wird ein SYSTEM 
          Verzeichnis auf der Arbeitsstation erstellt, und Dateien 
          werden in dieses Verzeichnis kopiert.
 
          Vergewissern Sie sich nach der Installation, da Sie diese
          Dateien ins MS Windows SYSTEM Verzeichnis auf dem Netzwerk
          kopieren.



     L> Stammpfade mit einer Lnge von mehr als 64 Zeichen zuordnen

          DR-DOS 6.0 und Novell DOS 7 gestatten Pfade mit mehr als 64
          Zeichen nur auf lokalen Laufwerken. Um Pfade mit mehr als 64
          Zeichen auf Netzwerklaufwerken zu verwenden, mssen Sie dem Pfad
          einen Stamm zuordnen, bevor die 64-Zeichen-Begrenzung erreicht
          wird, und dann Ihren Pfad von der Stammzuordnung her fortsetzen.


     M> Pfadnamen mssen weniger als 64 Zeichen aufweisen

          DOS begrenzt die Anzahl von Zeichen, die der NetWare DOS
          Requester in einem Pfadnamen untersttzen kann. Um lngere
          Pfade zu verwenden, mssen Sie ein Stammlaufwerk zuordnen und 
          von dort aus fortfahren.


     N> Die Verwendung des DR DOS MOVE Befehls soll vermeidet werden

          Die MOVE.EXE-Datei in DOS verursacht den Verlust der 
          fingierten Stammzuordnung. Dies geschieht, weil MOVE den 
          aktuellen Pfad erhlt und versucht, einen CD-Befehl 
          auf jenem Pfad durchzufhren.
          

     O> NDIR Fehler in Compaq DOS 5.0 und DR DOS 6.0

          In Compaq DOS 5.0 und DR DOS 6.0 erzeugen die folgenden
          Befehle einen Fehler:

               NDIR Server-Name/Datentrger:
               DIR Server-Name/Datentrger:
               CD Server-Name/Datentrger:

          Dies geschieht, weil DOS "/" als Optionsangabe behandelt,
          wenn es etwas vorbearbeitet. Benutzer knnen stattdessen
          ein Laufwerk zuordnen und Laufwerkbuchstaben an Stelle der
          Server/Datentrger-Syntax verwenden.

     P> Die RENDIR.EXE-Datei aktualisiert die aktuelle 
        Verzeichnisstruktur in DOS nicht

          NetWare Kernprotokolle (NCPs), die den umbenannten Pfad 
          verwenden, werden nicht richtig funktionieren. Um dieses 
          Problem zu lsen, wird RENDIR.EXE gendert, um ein 
          Verzeichnis zu sichern, bevor das aktuelle umbenannt wird,
          und wird dann an dieses weiterleiten.

     Q> IPXODI.COM Version 2.0 oder hher wird erfordert

          Fr die Untersttzung der sporadischen Paketbertragung ODI, 
          der SFT III Prfsummen und des NetWare Management Servers 
          braucht die IPXNCP.VLM-Datei die IPXODI.COM-Datei 
          Version 2.0 oder hher, damit sie mit aktivierter Untersttzung 
          fr Prfsummen und GNMA geladen werden kann. (Die Version und die 
          API-Untersttzungsstufe werden in IPXODI getrennt behandelt.)



     R> Unicode-Tabellen werden zur Arbeitsstation kopiert

          Das Installationsprogramm der Arbeitsstation kopiert Unicode
          Tabellen fr alle Sprachen und Codeseiten auf die Arbeitsstation.
          Fr amerikanisches Englisch bentigen Sie nur folgendes:
  
                    UNI_COL.001
                    UNI_MON.001
                    1252_UNI.001
                    UNI_1252.001
                    437_UNI.001
                    UNI_437.001

          Falls Sie nur amerikanisches Englisch verwenden, sollten Sie das
          Lschen anderer Unicode Tabellen in Betracht ziehen, um 
          Speicherraum auf der Platte zu sparen.

     
     S> Auffinden der ntigen Dateien fr die Installation eines
        entfernten Start-Clients

          Alle ntigen Dateien, die Sie zur Einrichtung eines NetWare
          entfernten Start-Clients brauchen, befinden sich in einem
          Verzeichnis namens "RPL" auf Diskette 1 (WSDOS_1).

          In Kapitel 9 "Starten von DOS Arbeitsstationen vom Netzwerk her" 
          knnen Sie Anleitungen zur Installation und Verwendung 
          der RPL-Dateien nachschlagen.


   T> Aktualisierung der sporadischen Paketbertragung fr langsame
      Datenbertragung ber Weitverkehrsnetze (WAN)
   
          Falls Sie eine Verlangsamung in der Datenbertragung ber
          Weitverkehrsnetze (WAN) bemerken, wenn Sie
          mit einem Server mit Untersttzung sporadischer 
          Paketbertragung verbunden sind, sollten Sie zuerst Ihre
          Kopie der PBURST.NLM-Datei aktualisieren oder ein in 
          NetWare 3.12 und 4.01 eingebautes Reparaturprogramm fr
          die Untersttzung sporadischer Paketbertragung laufen lassen.
          
NETWARE VERSION  KORREKTUR     VERZEICHNIS   DATEI       FORUM
---------------  ---------     -----------   -----       -----
NetWare 3.12     PBWANFIX.NLM  PBWANFIX.312  DOSUP9.EXE  NOVFILES
NetWare 4.01     PBWANFIX.NLM  PBWANFIX.401  DOSUP9.EXE  NOVFILES
NetWare 3.xx     PBURST.NLM    PBURST        DOSUP9.EXE  NOVFILES
und frhere Versionen  

Eine Kopie der PBURST.NLM-Datei mit den bentigten Korrekturen kann
durch Ihren NetWare Verteiler bezogen werden, oder vom NOVFILES
Forum auf Compuserve oder dem Internet TechServer. Wenn Sie keine Kopie
dieser Dateien beziehen knnen, setzen Sie sich bitte mit der technischen
Untersttzung von Novell unter Rufnummer 1-800-NetWare oder 1-801-429-5588
in Verbindung.



     U> Anmeldung bei einem Personal NetWare Server

          Windows: Verwenden Sie die NetWare Benutzerwerkzeuge fr 
          Windows, um sich bei einem Personal NetWare Server 
          anzumelden.  Vergewissern Sie sich, da das Kontrollkstchen 
          "Personal" im Kasten "Ressourcen-Anzeigeoptionen" unter 
          NetWare Einstellungen in den NetWare Benutzerwerkzeuge markiert 
          ist. Wenn das Kontrollkstchen "Personal" nicht markiert ist,
          kann nicht auf Personal NetWare Ressourcen zugegriffen werden.
          
          DOS: Verwenden Sie das im Personal NetWare Paket gelieferte
          Dienstprogramm NET.EXE zum Anmelden und fr den Zugriff auf
          Personal NetWare Ressourcen in DOS. Stellen Sie folgendes sicher:
          
          _ Die PNW.VLM-Datei ist geladen 
            (berprfen Sie die NETWARE PROTOCOL Zeile in Ihrer 
            NET.CFG-Datei)
          
          _ Die PNW.DLL-Datei wird ins WINDOWS\SYSTEM-Verzeichnis
            kopiert
          
          _ Die NET.EXE-Datei wird in Ihr NetWare Arbeitsstationsverzeichnis
            kopiert (der Standard ist C:\NWCLIENT)

          _ Die NETC.MSG-Datei wird ins NLS\ENGLISH-Verzeichnis unter
            dem NetWare Arbeitsstationsverzeichnis kopiert.


2. Einrichtung des Desktop-SNMPs in Ihrer Arbeitsstation  




INHALT

     I.   Einfhrung in das Desktop-SNMP
     II.  Bestandteile des Desktop-SNMP 
     III. Aktivierung von Desktop-SNMP-Services
     IV.  Beispiel einer NET.CFG-Datei fr Desktop-SNMP-Services 
     V.   Verwendung des konventionellen Speichers
     VI.  Entladen der Desktop-SNMP-Software
     VII. Weitere Informationen



I. Einfhrung in das Desktop-SNMP

     Das einfache Netzwerk-Management-Protokoll (SNMP) ist ein 
     Standardprotokoll der Industrie fr die Kommunikation zwischen
     einer Netzwerk-Management-Konsole und den Netzwerkgerten, die die
     Konsole berwachen soll. Dieses Kapitel erklrt, wie Desktop-SNMP-
     Services auf Ihrem Computer aktiviert werden knnen und wie die 
     NET.CFG-Datei modifiziert werden kann, um zustzliche SNMP-Optionen
     zu implementieren. 

     Das Kapitel ist hauptschlich fr Supervisor von Netzwerken 
     vorgesehen, in denen ein auf SNMP basiertes Netzwerk-Management-System 
     implementiert wurde. 
     
     Der Desktop-SNMP-Agent, der mit dem NetWare Client-Kit 
     1.1 geliefert wurde, ermglicht die Verwaltung Ihrer NetWare Clienten 
     von Novells NMS (NetWare Management-System) und anderen
     dem Industriestandard entsprechenden SNMP-Management-Konsolen aus.


II. Bestandteile des Desktop-SNMP 

     Das NetWare Client-Kit 1.1 enhlt die folgenden Komponenten
     fr den Desktop-SNMP-Agenten:

     HRMIB.EXE      - der Host-Ressourcen-Manager, der Informationen
                      ber einen Computer sammelt, der DOS auf dem
                      Netzwerk laufen lt.

     HRMIB.INI      - die Konfigurationsdatei fr die HRMIB.EXE-Datei. 

     WSSNMP.VLM     - das Desktop-SNMP-Modul mit Untersttzung fr das
                      MIB-II System und SNMP-Gruppen.
     
     WSREG.VLM      - MIB-Registrationsmodul

     WSASN1.VLM     - ASN.1-bersetzungsmodul

     WSTRAP.VLM     - Unterbrechungsmodul

     MIB2IF.VLM     - Untersttzung fr MIB-II-Schnittstellengruppen

     MIB2PROT.VLM   - MIB-II-Untersttzung fr die TCP/IP-Gruppen

     STPUDP.COM     - Transportversorgermodul fr UDP/IP

     STPIPX.COM     - Transportversorger fr IPX

     Diese Dateien werden ins Client-Verzeichnis auf Ihrem Computer
     kopiert (der Standard ist C:\NWCLIENT).
     
     HINWEIS: Informationen ber spezifische Konfigurationen fr die 
     Management-Software befinden sich in der mit der SNMP-Management-
     Software gelieferten Dokumentation.


         
III. Aktivierung von Desktop-SNMP-Services

     A. Sie knnen Desktop-SNMP auf Ihrem Client einrichten, damit es 
     als SNMP-Agent fr auf SNMP basierte Management-Konsolen fungieren kann.

     Fr die Einrichtung der Desktop-SNMP-Agenten-Services in Ihren Client
     mssen die folgenden Aufgaben ausgefhrt werden:

     _    Installieren Sie den NetWare Client 1.1 in Ihrem Client-Computer.

     _    Modifizieren Sie die NET.CFG-Datei, damit sie die Gegenwart 
          der Desktop-SNMP-.VLM-Dateien wiedergibt, und stellen Sie dann
          die erforderlichen .VLM-Dateioptionen in der NET.CFG-Datei ein. 
          Siehe dazu den Abschnitt "IV", "Beispiel einer NET.CFG-Datei 
          fr Desktop-SNMP-Services" in dieser Datei.

     _    Stellen Sie die Adresse "UNTERBRECHUNGSZIEL" der NetWare Services
          Management (NSM) Konsolen oder der anderen auf SNMP basierten
          Manager in der NET.CFG-Datei ein. Siehe dazu den Abschnitt "IV", 
          "Beispiel einer NET.CFG-Datei fr Desktop-SNMP-Services" in 
          dieser Datei.

     _    Modifizieren Sie die STARTNET.BAT-Datei, um entweder STPIPX.COM 
          oder STPUDP.COM zu laden.

     _    Laden Sie die NetWare Client-Software, indem Sie die 
          STARTNET.BAT-Datei im Client-Verzeichnis laufen lassen.

          HINWEIS: Sie mssen entweder IPX- oder IP-Transport auf
          Ihrem System installiert haben. IPX-Transport (IPXODI) 
          wird vom NetWare DOS-Requester geliefert, vorausgesetzt, da
          IP-Transport fr UDP/IP im NetWare Client-Kit 1.1 von
          LAN Workplace fr DOS 4.1 (LAN Workplace) bereitgestellt wird.
          Sie knnen beide Transportarten auf einem einzelnen Client 
          verwenden.

     Die Desktop-SNMP-Services sind standardmssig nicht aktiviert, wenn 
     Sie den NetWare Client installieren. Um die Desktop-SNMP-Services
     zu aktivieren, fhren Sie bitte folgendes durch:

          1. Vergewissern Sie sich, da die Desktop-SNMP-Dateien ins
          Client-Verzeichnis kopiert werden (der Standard ist C:\NWCLIENT).

          2. Modifizieren Sie die NET.CFG-Datei, um die Desktop-SNMP-
          .VLM-Dateigruppe zu laden. 

          WICHTIG: Beim Laden der Desktop-SNMP-.VLM-Dateigruppe 
          mu WSSNMP.VLM zuerst geladen werden. Die Dateien
          WSTRAP.VLM und WSREG.VLM mssen vor der WSASN1.VLM-Datei 
          geladen werden.


         Um die Desktop-SNMP-.VLM-Dateigruppe zu laden, mssen
          Sie die NET.CFG-Datei auf Ihrem Client auf eine der beiden
          folgenden Arten modifizieren:

               a. Um Desktop-SNMP zustzlich zur NetWare DOS Requester-
               Software zu laden, mssen die folgenden Zeilen der
               NET.CFG-Datei im Abschnitt "NetWare DOS Requester"
               hinzugefgt werden:

                    VLM = WSSNMP.VLM
                    VLM = WSTRAP.VLM
                    VLM = WSREG.VLM
                    VLM = WSASN1.VLM

               b. Um nur Desktop-SNMP ohne die NetWare DOS Requester- 
               Module zu laden, mssen die folgenden Zeilen der
               NET.CFG-Datei im Abschnitt "NetWare DOS Requester"
               hinzugefgt werden:

                    USE DEFAULTS = OFF
                    VLM = WSSNMP.VLM
                    VLM = WSTRAP.VLM
                    VLM = WSREG.VLM
                    VLM = WSASN1.VLM


          3. Modifizieren Sie die Client-Konfigurationsdateien fr
          die Einrichtung von Desktop-SNMP. Unter "Desktop-SNMP-Option"
          in Anhang B ber "Arbeitsstation fr DOS und MS Windows" 
          finden Sie Informationen und Einzelheiten 
          ber die Einrichtung und Konfiguration Ihres Clients fr
          die folgenden Desktop-SNMP-Parameter:

          _ Transportversorger
          _ MIB-II-Untersttzung
          _ Gemeinschaftsnamen
          _ Asynchrone Zeitberschreitung
          

          4. Modifizieren Sie die C:\NWCLIENT\STARTNET.BAT-Datei, um die
          Desktop-SNMP-Transportdateien zu laden. Fgen Sie der 
          STARTNET.BAT-Datei die untenstehenden Befehle nach der Zeile, die
          die VLM.EXE-Datei ldt, hinzu.

          Falls Sie IPX-Transport verwenden, fgen Sie folgende Zeile
          hinzu:

          STPIPX

          Falls Sie UDP/IP-Transport verwenden, fgen Sie folgende Zeile
          hinzu:

          STPUDP

          HINWEIS: Sie knnen beide Befehle anfgen, wenn Ihr Client sowohl
          IPX- wie auch UDP/IP-Transport verwendet.


         HINWEIS: Wenn Sie LAN Workplace laufen lassen, vergewissern
          Sie sich, da die mit dem LAN Workplace Paket gelieferte
          SNMP.EXE-Datei nicht geladen wird. Das Installationsprogramm 
          fr LAN Workplace erstellt eine Datei namens "LANWP.BAT", die 
          die LAN Workplace Software ladet. Suchen Sie in dieser Datei
          die Zeile "SNMP". Sie sollte gleich nach der Zeile "TCPIP" 
          aufgefhrt werden. Falls die SNMP-Zeile vorhanden ist, mu
          sie gelscht oder durch Kommentarzeichen gesperrt werden.


          5. Verwenden Sie den DOS-Befehl SET an der Systemeingabeaufforderung
          oder in einer Stapeldatei, um die richtige Zeitzone fr Ihr
          Gebiet wie im folgenden aufgefhrt einzustellen:

               SET TZ = time_zone

          In Ihrem DOS-Handbuch knnen Sie die genaue Syntax fr Ihre
          Zeitzone finden.

          Falls die Zeitzone in Ihrer Computerumgebung nicht eingestellt 
          ist, geben die Unterbrechungen fr SNMP unter Umstnden eine
          falsche Zeit an.

          6. Starten Sie Ihren Computer erneut. Der VLM-Manager ladet die
          Desktop-SNMP-.VLM-Dateigruppe mit allen anderen .VLM-Dateien,
          fr deren Laden Ihr Client konfiguriert ist.


     B. Zur Untersttzung der Desktop-SNMP-Arbeitsstation gehren
     die Dateien HRMIB.EXE und HRMIB.INI. Diese Dateien ermglichen
     der Konsole die Einsicht in an jeder Desktop-SNMP-Arbeitsstation 
     gesammelte Daten. Die Dateien befinden sich im 
     Client-Verzeichnis (der Standard ist C:\NWCLIENT). 

     Um der SNMP-Konsole die Einsicht in Daten ber eine Desktop-SNMP-
     Arbeitsstation zu ermglichen, mssen Sie die folgenden Aufgaben
     durchfhren:

     _    Installieren Sie den NetWare Client 1.1 in Ihrem
          Client-Computer.

     _    Laden Sie die HRMIB.EXE Software im Client, von dem Daten 
          gesammelt werden sollen.

          1. Vergewissern Sie sich, da die Dateien HRMIB.EXE und 
          HRMIB.INI in Ihrem Client-Verzeichnis vorhanden sind
          (der Standard ist C:\NWCLIENT).
     
          2. Laden Sie die HRMIB.EXE-Datei, indem Sie folgendes 
          eintippen:

               HRMIB.EXE


         HINWEIS: Vergewissern Sie sich, da die DOS SNMP-Agent-
          Software eingestellt und in Ihrem Client geladen ist, 
          bevor die HRMIB.EXE-Datei geladen wird.


          3. Konfiguration der HRMIB.INI-Datei

          Die Host-Ressourcen-MIB gibt keine Informationen ber
          an die Hostcomputer gebundene Gerte wie Drucker, Modem
          und Bandlaufwerke. Falls die Netzwerk-Management-Konsole
          Einzelheiten ber solche Gerte einsehen soll, mssen
          diese in der HRMIB.INI-Datei aufgelistet werden. 

          Die HRMIB.INI-Datei befindet sich im Verzeichnis, in das Sie
          den NetWare Client (C:\NWCLIENT Standardeinstellung) in 
          Ihren Computer installiert haben. Verwenden Sie einen 
          ASCII-Textbearbeiter, um eine kurze Beschreibung jedes
          Gerts einzugeben. Zum Beispiel:

          Beispiel einer Konfigurationsdatei (HRMIB.INI) fr HRMIB.EXE

          # Liste aller mit dem Host verbundenen Drucker
          [Drucker]
          HP LaserJet IIIp an LPT1:
          NEC P20 an LPT2:

          # Liste aller mit dem Host verbundenen Modems
          [Modems]
          Hayes Optima 144 an COM1:

          # Liste aller mit dem Host verbundenen Bandlaufwerke
          [Bnder]
          Colorado DJ10
          HP 35480A SCSI DAT (4-8 GB)

          # andere via DOS APIs erhaltene Gerte


IV. Beispiel einer NET.CFG-Datei fr Desktop-SNMP-Services 

     Im folgenden wird ein Beispiel einer NET.CFG-Datei
     fr SNMP-Agenten-Services aufgefhrt:

     Link Driver NE2000
          PORT 300
          INT 3
          FRAME Ethernet_802.2
          MEM D0000

     NetWare DOS Requester
          VLM = WSSNMP.VLM
          VLM = WSTRAP.VLM
          VLM = WSREG.VLM
          VLM = WSASN1.VLM
          VLM = MIB2IF.VLM
          VLM = MIB2PROT.VLM

   
     Desktop SNMP
          enable monitor community = any
          monitor community = "public"
          enable control community = specific
          control community = "public"
          enable trap community = specific
          trap community = "public"
          sysName = "Suzanne Morley x893"
          sysLocation = "Building 2"
          sysContact = "suzanne@acompany.com"
          snmpEnableAuthenTraps = on

     Transport Provider IPX
          trap target = ab123456:0123456789ab
          trap target = cd654321:ba9876543210
     
     Transport Provider UDP
          trap target = 999.88.77.66
          trap target = 888.11.22.33


V. Verwendung des konventionellen Speichers

     Wenn Sie konventionellen Speicher gegen Leistung auszutauschen
     wollen, knnen Sie eine oder mehrere Desktop-SNMP-.VLM-Dateien
     im konventionellen Speicher laden.

     Um alle .VLM-Dateien im konventionellen Speicher zu laden, 
     verwenden Sie den VLM /MC-Schalter, wenn der VLM-Manager luft.

     Fr das Laden von Desktop-SNMP-.VLM-Dateien in den konventionellen
     Speicher mssen Zeilen in der unten aufgefhrten Form in die
     NET.CFG-Datei plaziert werden:

     Netware DOS Requester
          VLM = vlm_name.VLM
          LOAD LOW vlm_name = ON

     Um zum Beispiel Desktop-SNMP zu laden, whrend die Dateien 
     WSASN1.VLM und WSREG.VLM in den konventionellen Speicher
     geladen werden, plazieren Sie die folgenden Zeilen in die 
     NET.CFG-Datei:

     Netware DOS Requester
          VLM = WSSNMP.VLM
          VLM = WSTRAP.VLM
          VLM = WSREG.VLM
          VLM = WSASN1.VLM
          Load low WSREG = ON
          Load low WSASN1 = ON



VI. Entladen der Desktop-SNMP-Software


     Die folgenden Befehle entladen Desktop-SNMP, wenn sie in der
     angegebenen Reihenfolge eingegeben werden.

     HINWEIS: Der Befehl VLM -u entladet alle VLM-Dateien, nicht nur
     Desktop-SNMP.

          1. Entladen Sie STPUDP, falls UDP/IP-Untersttzung
          geladen wurde:

               STPUDP -u

          2. Entladen Sie STPIPX, falls IPX-Untersttzung geladen
          wurde:

               STPIPX -u

          3. Entladen Sie alle VLM-Dateien:

               VLM -u

     WICHTIG: Entladen Sie die Module immer in der umgekehrten
     Reihenfolge, in der Sie sie geladen haben. Wenn Sie zum
     Beispiel zuerst den VLM-Manager geladen haben, und danach STPUDP
     und dann STPIPX, mssen sie wie folgt entladen werden:

            STPIPX -u
            STPUDP -u
            VLM -u

     Wenn die Module in irgendeiner anderen Reihenfolge entladen
     werden, wird ein Fehler erzeugt.

VII. Weitere Informationen

     Wenn Sie die ursprngliche Konfiguration des Desktop-SNMP-Agenten
     beendet haben, knnen Sie die Desktop-SNMP-Optionen in der
     NET.CFG-Datei weiter modifizieren, damit sie den spezifischen
     Anforderungen Ihres Netzwerks entsprechen. Eine Beschreibung dieser
     Modifikationen befindet sich unter "Desktop-SNMP-Option" in Anhang 
     B des Abschnitts "Arbeitsstation fr DOS und MS Windows".



3. Beschreibung der NetWare DOS Requester-Software 

     Der NetWare DOS Requester besteht aus einer Anzahl von
     Dateien, die NetWare Untersttzung fr einen DOS Client
     bieten.  Anders als vorherige Versionen des NetWare DOS
     Clients ist der Requester auf einer Anzahl von virtuellen
     ladbaren Modulen (VLMs) aufgebaut.  Der VLM.EXE (VLM-Manager)
     ist fr das Laden der erforderlichen Module zustndig.

     HINWEIS: Der NetWare DOS Requester ist NICHT mit NETX.COM 
     oder NETX.EXE kompatibel.  Verwenden Sie NETX.VLM 
     fr Kompatibilitt mit Shell-Aufrufen.

     Die folgende Tabelle listet die aktuellen Kernmodule in ihrer
     standardmssigen Ladereihenfolge auf.  Die Tabelle enthlt auch
     Beschreibungen, Standardwerte und Flaggen, die angeben, ob das
     Modul fr NetWare Verzeichnis-Services oder Bindery-Services 
     "Erforderlich" oder "Optional" ist.

    MODUL           BESCHREIBUNG                     NDS  BIND  PNW
    ======          ===========                      ===  ====  ===
    CONN.VLM        Verbindungstabellen-Manager       R     R    R

    IPXNCP.VLM      Transportprotokoll-               R     R    R
                    Implementierung unter 
                    Verwendung von IPX

    TRAN.VLM        Transportprotokoll Multiplexor    R     R    R

    SECURITY.VLM    Verbesserte NetWare Sicherheit    O     O    O

    NDS.VLM         NetWare Protokoll-                R     O    O
                    Implementierung unter 
                    Verwendung von Verzeichnis-
                    Services

    BIND.VLM        NetWare Protokoll-                O     R    O
                    Implementierung unter
                    Verwendung des Bindery
     
    PNW.VLM         NetWare Protokoll-                O     O    R
                    Implementierung unter
                    Verwendung von Personal NetWare  

    NWP.VLM         NetWare Protokoll-Multiplexor     R     R    R
  
    FIO.VLM         Datei-Eingabe/Ausgabe             R     R    R
  
    PRINT.VLM       Umadressierung des Druckers       O     O    O

    GENERAL.VLM     Verschiedene Funktionen fr       R     R    R
                    NETX.VLM und REDIR.VLM 

    REDIR.VLM       DOS-Umadressierer                 R     R    R

    NETX.VLM        NetWare Shell-Kompatibilitt      O     O    O


    RSA.VLM         RSA-Verschlsselung fr die       O     O    O
                    Neubeglaubigung der
                    Verzeichnis-Services

    WSSNMP.VLM      Desktop-SNMP-Modul, das           O     O    O
                    die Untersttzung fr MIB-II-
                    System und SNMP-Gruppen enthlt
     
    WSREG.VLM       MIB-Registrierungsmodul           O     O    O

    WSASN1.VLM      ASN.1-bersetzungsmodul           O     O    O

    WSTRAP.VLM      Unterbrechungsmodul               O     O    O

    MIB2IF.VLM      MIB-II-Untersttzung fr          O     O    O
                    Schnittstellengruppen

    MIB2PROT.VLM    MIB-II-Untersttzung fr die      O     O    O
                    TCP/IP-Gruppen

    AUTO.VLM        Autom. Neuverbindung/             O     O    O
                    autom. Wiederholung

    NMR.VLM         NetWare Management-Server         O     O    O




4. NET.CFG-Dateiparameter fr die NetWare DOS Requester-Option

     Die folgende Tabelle listet die Parameter fr die verschiedenen
     Module des NetWare DOS Requester auf.  

     Die folgende Liste ist vollstndig. Alle Parameter, die zuvor 
     vom NetWare DOS Requester verwendet wurden aber hier nicht 
     aufgefhrt sind, sind ungltig.

Parameter/Standard                  Minimum   Maximum   Modul

SET STATION TIME = ON                                  VLM.EXE

USE DEFAULTS = ON                  --        --        VLM.EXE

VLM = <Pfad><vlm>                  --        50 VLMs   VLM.EXE

EXCLUDE VLM = <vlm>                --        --        VLM.EXE

MESSAGE LEVEL = 1                  0         4         VLM.EXE

     0 = V_LEVEL_STD; Nachricht und kritische Fehler immer anzeigen
     1 = V_LEVEL_WARNING; Warnungstypnachrichten anzeigen
     2 = V_LEVEL_PROG; die Programmladenachricht anzeigen
     3 = V_LEVEL_CONFIG; Konfigurationsinformation anzeigen
     4 = V_LEVEL_DIAG; Diagnoseinformation anzeigen

NETWARE PROTOCOL = <NetWare Protokolliste>             VLM.EXE


     Hinweis: Die <NetWare Protokolliste> ist die Liste von 
              Protokollen (NDS.VLM, BIND.VLM und PNW.VLM),
              die vom Requester in der Reihenfolge ihrer Prioritt 
              verwendet werden sollen. Jedes Protokoll wird durch 
              ein Komma oder eine Leerstelle von den anderen 
              Protokollen in der Liste getrennt (NDS,BIND,PNW). 
              Falls Sie eine der Protokoll-.VLM-Dateien von der Liste
              ausschlieen, wird die ausgeschlossene .VLM-Datei nicht 
              geladen. 

CONNECTIONS = 8                    2         50        CONN.VLM
                                                       FIO.VLM
                                                       NDS.VLM
                                                       SECURITY.VLM
                                                       AUTO.VLM

AVERAGE NAME LENGTH = 48           2         48        CONN.VLM

MAX TASKS = 31                     5         254       CONN.VLM

LOAD LOW CONN = ON                 --        --        CONN.VLM

LOAD CONN TABLE LOW = OFF          --        --        CONN.VLM

CHECKSUM = 1                       0         3         IPXNCP.VLM
                                                       NWP.VLM
     0 = deaktiviert
     1 = aktiviert aber nicht bevorzugt
     2 = aktiviert und bevorzugt
     3 = erforderlich     

LARGE INTERNET PACKETS = ON        --        --        IPXNCP.VLM
                                                       NWP.VLM

LOAD LOW IPXNCP = ON               --        --        IPXNCP.VLM

HANDLE NET ERRORS = ON             --        --        IPXNCP.VLM

PREFERRED TREE = <Baumname>        --        --        NDS.VLM

NAME CONTEXT = "<Namenkontext>"    --        --        NDS.VLM

     Hinweis: Die Anfhrungszeichen sind obligatorisch.

PREFERRED SERVER = <Server-Name>   --        --        BIND.VLM

MESSAGE TIMEOUT = 0                0         10000     NWP.VLM

SIGNATURE LEVEL = 1                0         3         NWP.VLM
                                                       SECURITY.VLM
     0 = deaktiviert
     1 = aktiviert aber nicht bevorzugt
     2 = bevorzugt
     3 = erforderlich


     HINWEIS: Dieser Parameter bezeichnet die Untersttzungsstufe 
              der verbesserten Sicherheit. Zur verbesserten Sicherheit 
              gehrt die Verwendung eines Nachrichten-Algorithmus 
              und des Zustands einer Sitzung vor der Verbindung/Anforderung
              fr erhhten Schutz vor Eindringlichsangriffen.  
              Wenn dieser Parameter auf 0 eingestellt ist 0 (deaktiviert),
              wird die Datei SECURITY.VLM nicht geladen.

CACHE BUFFERS = 5                  0         64        FIO.VLM

CACHE BUFFER SIZE =(Vom Medium abhngig)     --        FIO.VLM

CACHE WRITES = ON                  --        --        FIO.VLM

TRUE COMMIT = OFF                  --        --        FIO.VLM

PB BUFFERS = 3                     0         10        FIO.VLM
                                                       IPXNCP.VLM
     0 =       off
     nonzero = on

PBURST READ WINDOW SIZE = 16       2         64        FIO.VLM

PBURST WRITE WINDOW SIZE = 10      2         64        FIO.VLM

PRINT HEADER = 64                  0         1024      PRINT.VLM

PRINT TAIL = 16                    0         1024      PRINT.VLM

PRINT BUFFER SIZE = 64             0         256       PRINT.VLM

NETWORK PRINTERS = 3               0         9         PRINT.VLM

     HINWEIS: Falls die Einstellung 0 ist, wird PRINT.VLM nicht geladen.

LOCAL PRINTERS = 3                 0         9         PRINT.VLM

FIRST NETWORK DRIVE = <keine       A         Z         GENERAL.VLM
                                                       NETX.VLM

     HINWEIS: Falls FIRST NETWORK DRIVE nicht angegeben wird,
              wird es standardmssig auf den ersten verfgbaren
              Laufwerkbuchstaben zugreifen.

SEARCH MODE = 1                    0         7         GENERAL.VLM

READ ONLY COMPATIBILITY = ON       --        --        REDIR.VLM

SHOW DOTS = OFF                    --        --        REDIR.VLM

DOS NAME = MSDOS                   1         5 Zeichen NETX.VLM
                                                       GENERAL.VLM


LONG MACHINE TYPE = IBM_PC         1         6 Zeichen NETX.VLM
                                                       GENERAL.VLM

SHORT MACHINE TYPE = IBM           1         4 Zeichen NETX.VLM
                                                       GENERAL.VLM

AUTO RECONNECT = ON                --        --        AUTO.VLM
                                                       NDS.VLM

     Hinweis: Wenn dieser Parameter auf OFF steht, versagt die 
              Ladung von AUTO.VLM zur Vorinitialisierungszeit.

AUTO RETRY = 0                     0         3640      AUTO.VLM

AUTO LARGE TABLE = OFF             --        --        AUTO.VLM

     Hinweis: Wenn dieser Parameter auf OFF steht, betrgt die
              Hchstlnge fr Benutzername und Pawort 16 Zeichen
              fr jede automatische Neuverbindung.

BIND RECONNECT = OFF               --        --        AUTO.VLM
                                                       BIND.VLM

BROADCAST RETRIES = 2              0         255       PNW.VLM

BROADCAST SEND DELAY = 0           0         255       PNW.VLM

BROADCAST TIMEOUT = 3              1         255       PNW.VLM

MOBILE MODE = 0                    0         65535     PNW.VLM

RESPONDER = ON                     --        --        PNW.VLM

PREFERRED WORKGROUP = <Arbeitsgrp.>--        --        PNW.VLM

WORKGROUP NET = <abg net adr>      --        --        PNW.VLM

MINIMUM TIME TO NET = <Nummer>     0         --        VLM.EXE

5> Zustzliche Informationen ber den NetWare DOS Requester


     A> Laden von VLMs von einem Verzeichnis aus, das nicht das 
        aktuelle Verzeichnis ist

          Das aktuelle Verzeichnis wird fr VLMs verwendet. Um VLMs 
          von einem anderen Verzeichnis zu laden, mu der Befehl
          "VLM =" in der NET.CFG-Datei verwendet werden.

          Zum Beispiel

          VLM=C:\NWCLIENT\CONN.VLM



     B> Angabe einer NET.CFG-Datei auerhalb des aktuellen Verzeichnisses

          Fr die Angabe eines Pfads fr die NET.CFG-Datei tippen Sie  
          einen Befehl ein, der dem unten aufgefhrten gleicht (oder 
          sonst plazieren Sie den Befehl in AUTOEXEC.BAT):

          VLM /C=C:\NWCLIENT\NET.CFG


     C> Die Ladereihenfolge fr VLM-Software verstehen

          Die VLM-Software mu in einer bestimmten Reihenfolge
          geladen werden, um richtig funktionieren zu knnen. Die
          NWP.VLM-Datei ist zum Beispiel ein Multiplexor fr 
          NetWare Protokollmodule.  Daher sollten Sie die NetWare
          Protokolle (NDS.VLM und BIND.VLM) vor der NWP.VLM-Datei 
          laden. The Ladereihenfolge fr die VLM-Software ist wie folgt:
          
               CONN.VLM
               IPXNCP.VLM
               TRAN.VLM
               SECURITY.VLM
               NDS.VLM
               BIND.VLM
               PNW.VLM
               NWP.VLM
               FIO.VLM
               PRINT.VLM
               GENERAL.VLM
               REDIR.VLM
               NETX.VLM

          Eine Beschreibung aller dieser Module befindet sich in 
          Abschnitt 2, "Beschreibung der NetWare DOS Requester-
          Module" in dieser LIESMICH-Datei. 


     D> Bestimmte VLM-Software deaktivieren

          Deaktivieren Sie bestimmte VLM-Software auf eine der 
          folgenden Arten:

          1>   Geben Sie dem Modul eine Erweiterung, die nicht .VLM
               ist. Verwenden Sie den Parameter NETWARE PROTOCOL.  
               Abschnitt 3, "Konfigurierbare Parameter" in dieser
               LIESMICH-Datei enhlt Informationen ber die Verwendung
               dieses Parameters. 
               
          2>   Verwenden Sie den Parameter EXCLUDE VLM. Abschnitt 3,
               "Konfigurierbare Parameter" in dieser LIESMICH-Datei
               enhlt Informationen ber die Verwendung dieses 
               Parameters.


          3>   Geben Sie dem Modul eine andere Erweiterung (zum
               Beispiel .SAV). 

          4>   Lschen Sie das Modul (nicht empfohlen).

          Um Ihre Arbeitsstation dazu zu konfigurieren, nur auf einem 
          NetWare 3.x Netzwerk zu laufen, tippen Sie zum Beispiel eine 
          der folgenden Eingaben in Ihre NET.CFG-Datei:

               NETWARE DOS REQUESTER
                    NETWARE PROTOCOL BIND

               oder 

               NETWARE DOS REQUESTER    
                    EXCLUDE VLM = NDS.VLM
                    EXCLUDE VLM = PNW.VLM


     E> Angabe der Ladereihenfolge fr bestimmte NetWare Protokolle

          Verwenden Sie den Parameter "NETWARE PROTOCOL", um die  
          NetWare Protokoll-VLM-Software (NDS.VLM, BIND.VLM, und
          PNW.VLM) anzugeben, die Sie laden mchten, und zwar in der
          Reihenfolge, in der sie geladen werden sollen:

                    NETWARE PROTOCOLS = NDS,BIND,PNW


     F> Verwendung der NETX.COM-Datei oder verwandten Shells mit der
        VLM-Software

          Sie knnen NETX.COM und NETX.VLM nicht gleichzeitig laden. 
          Benutzen Sie die NETX.VLM-Datei anstelle der NETX.COM-Datei 
          oder verwandte Shells wie NET3.COM, NETX.EXE, BNETX.EXE,
          XMSNETX.EXE, usw.. Diese Dateien stehen mit der REDIR.VLM-Datei
          im Konflikt; die REDIR.VLM-Datei wird nicht geladen, wenn 
          die NETX.COM-Datei geladen ist.

          Die NETX.VLM-Datei ist jedoch dafr vorgesehen, NETX.COM
          und verwandte NETX-Shells zu ersetzen und ist mit dem 
          NetWare DOS Requester kompatibel.


     G> Die IPXNCP.VLM-Datei ist kein Ersatz fr die IPXODI.COM-Datei

          Die IPXNCP.VLM-Datei kann nur funktionieren, wenn die 
          IPXODI.COM-Datei geladen ist.



     H> Die Bestandteile der Personal NetWare Client-Software sind nun
        im NetWare Client-Kit enthalten

          Die PNW.VLM-Datei ist nun im Client-Kit enthalten.  Dies
          ermglicht es Ihnen, von Ihrem Client aus eine Verbindung 
          mit einem Personal NetWare Server zu erstellen. Die Personal
          NetWare Dienstprogramme sind jedoch nicht inbegriffen.
     
     I> Das erste verfgbare Laufwerk ist verschieden

          Die konventionelle NetWare Shell fr DOS verwendete Laufwerke
          nach dem Parameter LASTDRIVE; NetWare DOS Requester beginnt, 
          das erste verfgbare Laufwerk vor dem Parameter LASTDRIVE
          zu verwenden.
 
          Benutzer, die in ihrer CONFIG.SYS zum Beispiel die Einstellung
          LASTDRIVE=G: hatten, sind sich daher gewohnt, Laufwerk H: als
          erstes NetWare Laufwerk zu sehen und nicht Laufwerk F:. Um 
          die Kompatibilitt mit bestehenden Stapeldateien beizubehalten,
          sollten Sie vielleicht den Befehl als FIRST NETWORK DRIVE = H"
          im NetWare DOS Requester-Teil der NET.CFG-Datei hinzufgen. 
          Andernfalls mssen Stapeldateien, die Laufwerk H: als das erste
          Laufwerk annehmen, gendert werden.


     J> Die Eingabeaufforderung des Anmeldelaufwerks scheint ein
        dem Stamm zugeordnetes Laufwerk zu sein

          Da der NetWare DOS Requester ein Umadressierer am hinteren 
          Ende von DOS ist, kann kein Verzeichnispfad in der 
          von DOS beibehaltenen Laufwerkstruktur vorhanden sein, 
          wenn die berordnung des Verzeichnisses unzugnglich ist.
 
          Dies ist der Fall mit einer nicht beglaubigten Verbindung 
          und dem Laufwerk, das dem SYS:LOGIN-Verzeichnis zugeordnet 
          ist. Der Benutzer sieht "F:\>" anstatt "F:\LOGIN>", wenn er 
          die DOS Client-Software zuerst ladet.


     K> Der Suchmodus verwendet nun die Variable DOS ENVIRONMENT 
       
          Die Funktion "SEARCH MODE" verwendet die Variable "PATH" DOS
          ENVIRONMENT und nicht die ffentliche Suchmodustabelle, die 
          in der NETX.VLM-Datei vorhanden ist. Sie werden keine 
          Vernderungen bemerken, auer wenn Benutzer die Umgebung
          ihrer Arbeitsstation verndern. Falls Sie die PATH-Begrenzungen
          berschreiten, werden Ihre Suchlaufwerkzuordnungen nicht im 
          PATH eingeschlossen.



     L> Unterschiede zwischen der in der NETX.VLM-Datei angezeigten
        Diagnoseinformation und der NETX.COM- und verwandten
        Dateien

          Ein Teil der aktuellen Diagnoseinformation, die  
          in der NETX.COM-Datei untersttzt wird, wird in der 
          NETX.VLM-Datei als ungltig angezeigt. Dies geschieht, weil
          der NetWare DOS Requester fr einen Groteil der zuvor im
          NetWare Shell fr DOS aufbewahrten Diagnoseinformation
          verantwortlich ist. Ein Teil der Information im 
          Diagnostik-Server wird nicht aktualisiert. Dazu gehrt unter 
          anderem folgendes:

                    Fehlerhaftes Anwortkopfteil (InvalidReplyHeaderCount)
                    Fehlerhafter Steckplatz (InvalidSlotCount)
                    Fehlerhafte Folgenummer (InvalidSequenceNumberCount)
                    Kein Router gefunden (NoRouterFoundCount)
                    Anforderung im Gange (BeingProcessedCount)
                    Fehlerhafter Server-Steckplatz
                       (InvalidSlotFromServerCount)
                    Fehlerhafte Netzadresse (NetworkGoneCount)
                    Fehlerhafte lokale Adresse (BadLocalAddressCount)
                    Fehler beim Zuordnen von Steckpltzen
                       (AllocateSlotCannotFindRoute,
                       AllocateNoSlotsAvailable, AllocateServerIsDown)

          Die Datei des NetWare Management-Servers (NMR.VLM) wird nun 
          Diagnoseinformation wie die oben erwhnte liefern.


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